Tesla macht Model Y Premium Long Range AWD in Europa schneller

Tesla macht Model Y Premium Long Range AWD in Europa schneller

Tesla hat die Beschleunigung des Model Y Premium Long Range AWD in Europa verbessert. Das allradgetriebene Model Y benötigt für den Sprint von 0 auf 100 km/h jetzt nur noch 4,6 Sekunden. Bislang gab Tesla für die Variante 4,8 Sekunden an.

Tesla hat die Beschleunigung des Model Y Premium Long Range AWD in Europa verbessert. Das allradgetriebene Model Y benötigt für den Sprint von 0 auf 100 km/h jetzt nur noch 4,6 Sekunden. Bislang gab Tesla für die Variante 4,8 Sekunden an.

Damit verbessert sich die Beschleunigungszeit um 0,2 Sekunden. Tesla hat die Änderung ohne größere Ankündigung in die europäischen Fahrzeugdaten übernommen.

Model Y Premium Long Range AWD: jetzt 4,6 Sekunden

Die Änderung betrifft das Tesla Model Y Premium Long Range AWD mit zwei Elektromotoren und Allradantrieb.

Die Beschleunigungswerte verändern sich wie folgt:

Model Y Premium Long Range AWD Bisher Neu
0–100 km/h 4,8 s 4,6 s
Verbesserung – 0,2 s

Das entspricht einer Reduzierung der Beschleunigungszeit um rund 4,2 Prozent.

Auf dem Papier erscheint eine Verbesserung um zwei Zehntelsekunden zunächst gering. Bei einem ohnehin bereits schnellen Elektro-SUV dürfte der Unterschied beim kräftigen Beschleunigen aus dem Stand dennoch wahrnehmbar sein.

Grund für die Verbesserung noch nicht eindeutig

Interessant ist vor allem die Frage, wodurch Tesla die bessere Beschleunigung erreicht.

Eine größere technische Änderung oder eine neue Motorisierung wurde zusammen mit dem neuen Wert bislang nicht angekündigt.

Denkbar sind deshalb unter anderem Änderungen an der Leistungsfreigabe oder eine Optimierung der Antriebssoftware. Tesla hat in der Vergangenheit mehrfach Leistungsparameter bestehender Antriebsvarianten angepasst, ohne dafür größere Hardwareänderungen vorzunehmen.

Ohne eine technische Bestätigung von Tesla lässt sich derzeit allerdings nicht sicher sagen, ob hinter den 4,6 Sekunden eine Softwareoptimierung, eine veränderte Antriebskonfiguration oder eine andere technische Anpassung steckt.

Auch international wurde das Model Y zuletzt schneller

Die europäische Änderung passt zu einer Reihe von Anpassungen, die Tesla zuletzt bei verschiedenen Model-Y-Versionen vorgenommen hat.

In mehreren asiatisch-pazifischen Märkten wurden zuletzt ebenfalls verbesserte Beschleunigungswerte für einzelne Varianten veröffentlicht. Gleichzeitig hat Tesla in China unter anderem die Reichweite bestimmter Model-Y-Versionen erhöht.

Tesla scheint das aktuelle Model Y damit auch nach der großen Juniper-Modellpflege kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Dabei müssen die Änderungen nicht zwangsläufig mit einem klassischen Modelljahreswechsel verbunden sein. Tesla passt technische Daten, Software und teilweise auch Hardware regelmäßig während der laufenden Produktion an.

Abstand zum Model Y Performance bleibt deutlich

Trotz der Verbesserung bleibt das Premium Long Range AWD klar unterhalb des Model Y Performance positioniert.

Das Performance-Modell ist weiterhin die Variante für Kunden, bei denen maximale Fahrleistung im Vordergrund steht. Das Premium Long Range AWD verbindet dagegen hohe Reichweite und Allradantrieb mit einer inzwischen ebenfalls sehr sportlichen Beschleunigung.

Mit 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h bewegt sich das Familien-SUV bereits auf einem Leistungsniveau, das noch vor wenigen Jahren typischen Sportwagen vorbehalten war.

Für viele Käufer dürfte das Premium Long Range AWD damit einen interessanten Mittelweg darstellen: deutlich schneller als die Einstiegsvarianten, gleichzeitig stärker auf Reichweite und Alltagstauglichkeit ausgerichtet als das Performance-Modell.

Fazit

Tesla hat das Model Y Premium Long Range AWD in Europa schneller gemacht.

Statt bislang 4,8 Sekunden benötigt die Allradversion für den Sprint von 0 auf 100 km/h jetzt nur noch 4,6 Sekunden.

Die Verbesserung um 0,2 Sekunden ist zwar keine grundlegende Veränderung des Fahrzeugs, zeigt aber erneut Teslas Strategie der kontinuierlichen Modellpflege.

Welche technische Anpassung hinter dem verbesserten Beschleunigungswert steckt, hat Tesla bislang nicht näher erläutert.

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