Bei älteren Tesla Modellen ist die Ladegeschwindigkeit ein häufiges Thema – besonders bei Gebrauchtkäufern. Wichtig ist: Älter heißt nicht langsam, aber es gibt klare technische Unterschiede zwischen Generationen, die man kennen sollte.
Hier findest du die praxisnahe Einordnung nach Technik, Baujahr und Nutzung.
Wovon die Ladegeschwindigkeit abhängt
Die Ladeleistung eines Tesla wird im Alltag durch mehrere Faktoren bestimmt:
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Batteriegröße und Zellchemie
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maximale DC-Ladeleistung des Fahrzeugs
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Batterietemperatur
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aktueller Ladezustand (SoC)
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Software- und Hardwaregeneration
Das Baujahr allein sagt wenig aus – entscheidend ist die Batterie- und Ladearchitektur.
Typische Ladeleistungen älterer Tesla Modelle
Model S und Model X (ältere Generationen)
Frühere Varianten von Model S und Model X laden am Supercharger typischerweise:
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mit niedrigeren Spitzenleistungen als aktuelle Modelle
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dafür oft sehr stabil über längere Zeit
Die Ladeleistung fällt früher ab, ist aber bei Langstrecken gut planbar.
Model 3 (frühe Baujahre)
Frühe Model-3-Versionen:
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erreichen ordentliche DC-Ladeleistungen
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profitieren stark von V3-Superchargern
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laden insgesamt langsamer als aktuelle Long-Range-Varianten
Im Alltag bedeutet das etwas längere Ladepausen, aber keine Einschränkung der Reisetauglichkeit.
Unterschied zwischen V2- und V3-Superchargern
V2-Supercharger
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geteilte Leistung pro Ladepaar
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maximale Ladeleistung niedriger
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ältere Teslas oft gut darauf abgestimmt
V3-Supercharger
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keine Leistungsaufteilung
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höhere Spitzenleistung
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ältere Fahrzeuge profitieren nur begrenzt, da das Fahrzeug die Leistung begrenzt
Ein älterer Tesla lädt an V3 nicht automatisch schneller, aber konstanter.
Der Ladeverlauf ist wichtiger als die Spitze
Bei älteren Teslas gilt besonders:
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kurze Peak-Werte sind weniger entscheidend
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entscheidend ist die durchschnittliche Ladeleistung
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viele ältere Batterien halten eine moderate Leistung sehr lange
Das macht sie auf Langstrecke oft effizienter, als Zahlen auf dem Papier vermuten lassen.
AC-Laden bei älteren Teslas
Beim Laden zu Hause oder an AC-Säulen:
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sind ältere Teslas meist sehr zuverlässig
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Unterschiede zur aktuellen Generation sind gering
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Ladezeiten hängen primär vom Onboard-Lader ab
Für den Alltag ist AC-Laden oft relevanter als maximale DC-Spitzenleistung.
Software-Updates und Ladeleistung
Tesla optimiert Ladeprofile regelmäßig per Software:
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bessere Temperaturführung
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angepasste Ladeleistung
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Schutz der Batterie bei hoher Laufleistung
Bei sehr alten Fahrzeugen kann die Ladeleistung softwareseitig etwas reduziert werden, um Langzeitstabilität zu sichern. Das ist kein Defekt, sondern Batterieschutz.
Einfluss von Alter und Laufleistung
Mit zunehmendem Alter:
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sinkt die maximale Ladeleistung leicht
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der Ladeverlauf wird flacher
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die Ladezeit steigt moderat
Wichtig: Das passiert schrittweise und kontrolliert, nicht plötzlich.
Praxis: Was bedeutet das auf Reisen?
Im Alltag zeigt sich:
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Ladepausen sind etwas länger
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Routenplanung bleibt problemlos
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Supercharger-Netz gleicht Unterschiede gut aus
Für die meisten Nutzer bedeutet das:
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kein Reichweitenproblem
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kein Reisehindernis
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nur geringfügig längere Stopps
Worauf Gebrauchtkäufer achten sollten
Beim Kauf eines älteren Tesla:
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reale Ladeleistung testen
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Ladeverlauf beobachten, nicht nur Peak-Wert
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Softwarestand prüfen
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auf gleichmäßiges Laden achten
Ein stabiler Ladeverlauf ist wichtiger als ein hoher Maximalwert.
Fazit
Die Ladegeschwindigkeit bei älteren Tesla Modellen ist:
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geringer als bei aktuellen Fahrzeugen
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aber absolut langstreckentauglich
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technisch stabil und gut kalkulierbar
Ältere Teslas laden nicht spektakulär schnell, aber zuverlässig, gleichmäßig und batterieschonend. Für Gebrauchtkäufer ist das kein Nachteil, sondern oft ein Zeichen für robuste Technik.
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