Wenn über Tesla Full Self-Driving (FSD) gesprochen wird, stehen oft Sicherheitskennzahlen im Mittelpunkt. Diese sollen zeigen, wie zuverlässig das System fährt und wie es sich im Vergleich zu menschlichen Fahrern und anderen Assistenzsystemen verhält. Da FSD technisch ein assistiertes System unter Aufsicht ist (FSD Supervised), werden die Sicherheitszahlen entsprechend interpretiert.
Im Folgenden erfährst du, was diese Statistiken bedeuten, welche Kennzahlen relevant sind und welche Einschränkungen bei der Interpretation zu beachten sind.
1. Wichtige Sicherheitskennzahlen – was sie aussagen
a) Unfälle pro Meilen/Kilometer
Eine der zentralen Kennzahlen ist die Anzahl Unfälle pro gefahrenen Meilen bzw. Kilometern, während FSD aktiviert ist.
Diese Zahl wird oft mit dem Durchschnitt menschlicher Fahrer verglichen, um zu zeigen, ob das System potenziell sicherer ist.
b) Todesfälle pro Meilen/Kilometer
Noch wichtiger als Unfälle sind schwerwiegende Unfälle mit Personenschaden oder Todesfolge. Diese treten deutlich seltener auf und liefern ein aussagekräftigeres Sicherheitsbild, sind aber statistisch schwerer zu erheben.
c) Fehlerraten und Eingriffe
Bei FSD (Supervised) wird auch erfasst, wie häufig der Fahrer eingreifen muss, weil das System unsicher oder falsch reagiert. Eine niedrige Eingriffshäufigkeit kann auf stabile Assistenz hindeuten, steht aber nicht zwangsläufig für autonome Sicherheit.
2. Was die Daten bislang zeigen (allgemeiner Eindruck)
Tesla veröffentlicht selbst keine vollständigen, verifizierten globalen Unfallstatistiken für FSD. Teilweise verfügbare Daten, die von Behörden oder unabhängigen Stellen erhoben wurden, deuten jedoch auf folgende Trends hin (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
-
Fahrzeuge mit aktiven Fahrerassistenzsystemen haben tendenziell weniger Unfälle pro gefahrene Strecke als der Durchschnitt menschlicher Fahrer.
-
Bei Systemen wie FSD (Supervised) zeigt sich eine gewisse Reduktion nicht-kritischer Unfälle, die durch Unaufmerksamkeit oder Reaktionsfehler des Fahrers entstehen.
-
Schwerwiegende Unfälle sind in der Statistik extrem selten, was die Interpretation aber schwierig macht, da einzelne Ereignisse große Schwankungen erzeugen können.
Wichtig: Diese Ergebnisse sind indikativ, nicht abschließend, und hängen stark von:
-
Fahrprofil (Stadt vs. Autobahn)
-
Verkehrsbedingungen
-
Aktivierungsdauer der Systeme
ab.
3. Einschränkungen und Kontext bei der Interpretation
Wenn du Sicherheitszahlen liest oder sie vergleichst, sind mehrere Punkte zu beachten:
a) Unterschiedliche Vergleichsbasis
Ein Vergleich zwischen FSD-Statistiken und menschlichen Fahrern muss:
-
dieselben Messgrößen verwenden
-
gleiche Rahmenbedingungen berücksichtigen
Sonst entstehen Verzerrungen.
b) Fahrerüberwachung bleibt entscheidend
FSD (Supervised) setzt auf menschliche Aufsicht. Wenn der Fahrer abgelenkt ist, kann das die Sicherheitsleistung stark beeinflussen. Daher gilt:
Sicherheit = System + menschliche Überwachung
c) Fehlende einheitliche Standards
Noch gibt es keine global einheitliche Methodik, wie autonome Assistenzdaten veröffentlicht und ausgewertet werden. Unterschiede zwischen Herstellern und Behörden erschweren direkte Vergleiche.
d) Seltene Ereignisse verzerren Daten
Bei sehr niedrigen Fehler- oder Unfallraten können einzelne Ereignisse große relative Änderungen erzeugen, obwohl der absolute Effekt klein bleibt.
4. Was Behörden und unabhängige Institutionen berichten
Behörden wie das National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) in den USA erheben Daten zu Unfällen mit aktiven Assistenzsystemen. Diese Daten sind:
-
unabhängig
-
aber oft mit Verzögerung veröffentlicht
-
und nicht immer klar nach Systemtyp (Autopilot vs. FSD) getrennt
Solche Daten helfen, langfristige Trends zu erkennen, sind aber keine Echtzeit-Sicherheitsbestätigung.
5. Warum Datenqualität und -umfang wichtig sind
Für ein präzises Sicherheitsbild braucht man:
-
sehr große Stichproben
-
konsistente Erhebungsmethoden
-
klare Definitionen, was als Assistenz-Unfall gilt
Je mehr Daten verfügbar sind, desto besser lassen sich auch seltene, aber kritische Situationen einschätzen – insbesondere dort, wo Systeme Entscheidungen treffen müssen, die über einfache Assistenz hinausgehen.
6. Fazit – wie du Statistiken einordnen solltest
Sicherheitsstatistiken zu Tesla FSD zeigen oft:
-
eine positive Tendenz bei Assistenzleistung
-
potenziell weniger Unfälle pro Strecke als der Durchschnitt
-
aber keine definitive Aussage, dass FSD generell „sicherer als menschliche Fahrer“ ist, ohne Kontext
Entscheidend ist:
-
die Vergleichsbasis
-
die Definition dessen, was gemessen wird
-
die Qualität und Größe der Datenbasis
Statistiken sind wertvoll, aber nur mit korrekter Interpretation. Assistenzsysteme wie FSD können die Sicherheit erhöhen, solange sie richtig genutzt werden – der Fahrer bleibt jedoch aktuell rechtlich und praktisch verantwortlich.
Beratung & Kontakt
Du willst zusätzlich Zubehör, Reifen, Felgen oder Winter-/Allwetterkompletträder, optimal abgestimmt auf Preis-Leistung, Fahrzeuggewicht und Effizienz?
👉 Mit dem Rabattcode ILOVETESSI erhältst du kostenlosen Versand auf Kompletträder & mit Blog10 insgesamt 10 % Rabatt auf hochwertiges Zubehör
📞 Telefon: +49 7021 725 6506
📧 E-Mail: info@tessi-supply.de
Wir beraten dich gerne persönlich.

