Eine Blockiergebühr am Tesla Supercharger ist eine zusätzliche Gebühr, die anfällt, wenn dein Auto nach Abschluss des Ladevorgangs weiter am Ladeplatz stehen bleibt und damit andere Fahrer blockiert.
Wann fällt die Blockiergebühr an?
Die Gebühr wird berechnet, wenn:
- dein Fahrzeug fertig geladen ist (z. B. 80–100 %)
- du es nicht zeitnah entfernst
- der Supercharger-Standort stark ausgelastet ist
Wichtig:
Die Blockiergebühr greift meist nur, wenn viele Ladeplätze belegt sind.
Wie hoch ist die Blockiergebühr?
Die Höhe kann je nach Land variieren, typisch sind:
- ca. 0,50 € pro Minute, wenn der Standort gut ausgelastet ist
- bis zu 1,00 € pro Minute, wenn der Standort voll ist
Das kann schnell teuer werden – schon 10 Minuten können 5–10 € kosten
Warum gibt es diese Gebühr?
Tesla will damit:
- Ladeplätze schnell verfügbar halten
- unnötiges „Zuparken“ verhindern
- den Durchsatz an stark frequentierten Stationen erhöhen
Gerade auf Langstrecken ist das entscheidend.
Wie wirst du informiert?
- Push-Nachricht in der Tesla-App
- Hinweis im Fahrzeugdisplay
- Anzeige, sobald der Ladevorgang beendet ist
Wie vermeidest du die Blockiergebühr?
- Ladeziel bewusst einstellen (z. B. 80 %)
- Benachrichtigungen aktivieren
- Fahrzeug direkt nach Ladeende umparken
Fazit
Die Blockiergebühr ist kein „Strafgeld“, sondern ein Steuerungsinstrument für effizientes Laden. Wer sein Fahrzeug rechtzeitig entfernt, zahlt nichts – wer den Platz blockiert, zahlt schnell drauf.


