Die kurze Antwort lautet: Nicht morgen – aber näher, als viele denken.
Mit „echtem autonomem Fahren“ ist fahrerloses Fahren ohne menschliche Überwachung gemeint, häufig als Level 4 oder Level 5 bezeichnet. Aktuell sind wir technisch weit fortgeschritten, rechtlich jedoch noch nicht am Ziel.
Am Beispiel von Tesla lässt sich gut erklären, wo wir stehen und was noch fehlt.
Aktueller Stand: Autonomie heute
Heute verfügbare Systeme – auch Teslas FSD (Supervised) – sind:
-
technisch sehr leistungsfähig
-
in der Lage, komplette Fahrten selbst zu absolvieren
-
rechtlich als Fahrerassistenzsysteme eingestuft
Das bedeutet:
Der Mensch ist weiterhin Fahrer, haftet und muss jederzeit eingreifen können.
Technisch bewegt sich FSD bereits nahe an Level 4, rechtlich ist es jedoch Level 2+.
Was fehlt noch bis „echter“ Autonomie?
1. Nachweisbare Sicherheit
Autonome Systeme müssen nicht nur gut fahren, sondern statistisch signifikant sicherer als menschliche Fahrer sein. Dafür braucht es:
-
extrem große Datenmengen
-
belastbare Unfallstatistiken
-
Vertrauen von Behörden und Öffentlichkeit
2. Regulierung und Haftung
Solange ein Mensch im Fahrzeug sitzt, ist die Haftung klar. Bei echter Autonomie müssen geklärt werden:
-
Wer haftet bei Unfällen
-
Wie Versicherungen funktionieren
-
Welche Mindestanforderungen gelten
Das ist ein politischer und juristischer Prozess, kein technischer.
3. Betrieb ohne Ausnahmen
Echte Autonomie bedeutet:
-
alle Wetterbedingungen
-
alle Straßentypen
-
alle Länder und Verkehrskulturen
Systeme dürfen nicht nur „meistens“, sondern immer zuverlässig funktionieren.
Teslas Zeitachse
Tesla selbst kommuniziert ambitionierte Zeitpläne. Eine realistische Einordnung sieht so aus:
Kurzfristig (2025–2026)
-
Breite Einführung von FSD (Supervised) in Europa und weiteren Ländern
-
Immer weniger Eingriffe
-
Sehr hohe Fahrqualität im Alltag
Mittelfristig (2026–2028)
-
Erste Level-4-Anwendungen in klar definierten Bereichen
-
Mögliche Robotaxi-Piloten in begrenzten Regionen
-
Haftung teilweise beim Betreiber
Langfristig (Ende der 2020er)
-
Skalierbares, fahrerloses Fahren ohne Aufsicht
-
Breitere regulatorische Freigaben
-
Übergang zu echter Autonomie im Alltag
Level 5, also vollständig autonom unter allen Bedingungen, bleibt wahrscheinlich ein Thema der 2030er-Jahre.
Warum es länger dauert als gedacht
Autonomes Fahren scheitert nicht an Technik allein, sondern an:
-
extrem seltenen Grenzfällen
-
gesellschaftlicher Akzeptanz
-
rechtlicher Verantwortung
-
politischer Vorsicht
Ein einzelner schwerer Unfall kann Jahre an Regulierung verzögern – unabhängig vom technischen Fortschritt.
Warum es trotzdem kommen wird
Die ökonomischen und gesellschaftlichen Anreize sind enorm:
-
weniger Verkehrstote
-
höhere Mobilität für ältere Menschen
-
massive Effizienzgewinne
-
neue Geschäftsmodelle wie Robotaxis
Diese Kräfte sorgen dafür, dass autonomes Fahren nicht gestoppt, sondern schrittweise eingeführt wird.
Fazit
Echtes autonomes Fahren kommt nicht plötzlich, sondern in Stufen:
-
Heute: hochentwickelte Assistenzsysteme
-
Bald: fahrerlos in klaren Szenarien
-
Später: breite Autonomie im Alltag
Die Technik ist schneller als das Recht – aber beides bewegt sich.
Wer heute FSD erlebt, sieht bereits einen Vorgeschmack auf die Zukunft, auch wenn der Fahrer noch Teil des Systems ist.
Beratung & Kontakt
Du willst zusätzlich Zubehör, Reifen, Felgen oder Winter-/Allwetterkompletträder, optimal abgestimmt auf Preis-Leistung, Fahrzeuggewicht und Effizienz?
👉 Mit dem Rabattcode ILOVETESSI erhältst du kostenlosen Versand auf Kompletträder & mit Blog10 insgesamt 10 % Rabatt auf hochwertiges Zubehör
📞 Telefon: +49 7021 725 6506
📧 E-Mail: info@tessi-supply.de
Wir beraten dich gerne persönlich.


