Beim autonomen Fahren verfolgen Tesla, Waymo und die deutschen Hersteller grundlegend unterschiedliche Strategien. Diese Unterschiede erklären, warum die Fortschritte, Einsatzgebiete und Geschäftsmodelle kaum vergleichbar sind.
Grundlegende Strategien im Vergleich
Tesla: Skalierung über Software und Daten
Tesla setzt auf einen kamera-basierten KI-Ansatz, der auf Millionen Fahrzeugen weltweit läuft. Ziel ist nicht eine einzelne autonome Zone, sondern Autonomie überall, skaliert über Software.
Kernpunkte:
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Kameras statt Lidar
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Lernen aus realen Fahrdaten
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Over-the-Air-Updates
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Fokus auf langfristige Vollautonomie
Waymo: Lokale Perfektion statt globale Skalierung
Waymo verfolgt einen geofenzierten Ansatz. Fahrzeuge fahren vollständig autonom, aber nur in klar definierten Gebieten.
Kernpunkte:
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Lidar, Radar und Kameras
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Hochauflösende Karten
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Betrieb ohne Fahrer in ausgewählten Städten
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Robotaxi-Fokus statt Privatfahrzeuge
Deutsche Hersteller: Regulierte Assistenz statt Autonomie
Hersteller wie Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen konzentrieren sich auf rechtssichere Assistenzsysteme.
Kernpunkte:
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Fokus auf Level-2 und Level-3
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Starke Einbindung von Regulierungsbehörden
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Hochwertige Hardware
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Begrenzte Einsatzbereiche
Technischer Ansatz im Detail
Aspekt
Tesla
Waymo
Deutsche Hersteller
| Sensorik | Kameras | Lidar, Radar, Kameras | Radar, Kameras, teils Lidar |
| Karten | Keine HD-Maps | Zentrale Grundlage | Teilweise HD-Maps |
| Autonomie heute | Supervised | Fahrerlos (lokal) | Assistiert / begrenzt autonom |
| Skalierung | Global | Lokal | Stark eingeschränkt |
| Update-Zyklus | Sehr schnell | Langsam | Langsam |
| Datenbasis | Millionen Fahrzeuge | Kleine Flotte | Sehr begrenzt |
Einsatz im Alltag
Tesla
FSD kann heute:
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komplette Stadtfahrten übernehmen
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auf Autobahnen und Landstraßen fahren
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kontinuierlich besser werden
Einschränkung: Fahrer muss jederzeit überwachen.
Waymo
Waymo bietet:
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echte Fahrerlosigkeit
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hohe Zuverlässigkeit
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kommerzielle Robotaxi-Dienste
Einschränkung: nur in wenigen Städten und exakt kartierten Gebieten.
Deutsche Hersteller
Aktuelle Systeme:
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entlasten auf Autobahnen
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sind rechtlich klar definiert
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funktionieren nur in engen Szenarien
Einschränkung: keine echte Autonomie im Alltag.
Wirtschaftliche Perspektive
Tesla betrachtet Autonomie als Software-Geschäftsmodell:
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Abo-Einnahmen
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steigende Margen
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langfristige Plattformstrategie
Waymo ist:
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kapitalintensiv
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stark subventioniert
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auf Mobilitätsdienste fokussiert
Deutsche Hersteller:
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verdienen primär an Fahrzeugverkauf
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Software ist Zusatz, nicht Kern
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Autonomie eher Kostenfaktor als Werttreiber
Wer ist weiter?
Die Antwort hängt von der Definition ab:
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Waymo ist am weitesten bei fahrerlosen Fahrzeugen heute
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Tesla ist am weitesten bei skalierbarer Autonomie
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Deutsche Hersteller sind am weitesten bei regulatorischer Absicherung, aber technologisch zurückhaltend
Fazit
Es gibt nicht „den einen“ Sieger im autonomen Fahren, sondern drei unterschiedliche Philosophien:
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Tesla will Autonomie global skalieren – softwaregetrieben und datenbasiert
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Waymo perfektioniert Autonomie lokal – hardware-intensiv und hochpräzise
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Deutsche Hersteller optimieren Assistenz – sicher, aber langsam
Langfristig entscheidet nicht, wer zuerst autonom fährt, sondern wer Autonomie wirtschaftlich, sicher und global skalieren kann. Genau hier liegt Teslas größter strategischer Hebel.
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