Tesla Ladeverluste alle Details erklärt

Tesla Ladeverluste alle Details erklärt

Beim Laden eines Tesla kommt nicht 100 % der Energie aus der Steckdose im Akku an. Ein Teil geht als sogenannte Ladeverluste verloren. Das ist völlig normal – und betrifft jedes Elektroauto. Entscheidend ist, wo die Verluste entstehen und wie hoch sie in der Praxis sind.

Beim Laden eines Tesla kommt nicht 100 % der Energie aus der Steckdose im Akku an. Ein Teil geht als sogenannte Ladeverluste verloren. Das ist völlig normal – und betrifft jedes Elektroauto. Entscheidend ist, wo die Verluste entstehen und wie hoch sie in der Praxis sind.


Tesla schneidet dabei im Vergleich meist sehr gut ab.

Was sind Ladeverluste?

Ladeverluste sind elektrische Energie, die beim Laden verbraucht wird, ohne im Akku gespeichert zu werden. Diese Energie geht z. B. verloren durch:

  • Wärme

  • Umwandlungsverluste

  • Nebenverbraucher im Fahrzeug

Wo entstehen die Ladeverluste?

1. AC-Laden (Zuhause / Wallbox)

Beim Wechselstrom-Laden sind die Verluste am höchsten, weil:

  • Strom im Fahrzeug von AC zu DC umgewandelt werden muss

  • Bordelektronik, Kühlung und Steuergeräte aktiv sind

Typische Ladeverluste:

  • ca. 8–15 %

  • bei niedriger Ladeleistung eher höher

  • bei Wallbox (11 kW) deutlich effizienter als Schuko

2. DC-Laden (Supercharger)

Beim Schnellladen übernimmt der Supercharger die Stromumwandlung:

  • weniger Umwandlung im Fahrzeug

  • kürzere Ladezeit

  • effizienteres Gesamtsetup

Typische Ladeverluste:

  • ca. 5–8 %

3. Temperatur & Batteriekonditionierung

Ein großer Teil der Verluste entsteht durch Temperaturmanagement:

  • Akku wird geheizt (Winter)

  • Akku wird gekühlt (Sommer, Schnellladen)

Besonders im Winter können Ladeverluste steigen, wenn der Akku stark aufgeheizt werden muss.

4. Ladeleistung

  • Sehr langsames Laden → hohe relative Verluste

  • Sehr schnelles Laden → etwas mehr Kühlverluste

  • Optimal: mittlere bis hohe Ladeleistung (z. B. 11 kW AC)

5. Nebenverbraucher

Während des Ladens laufen oft:

  • Bordcomputer

  • Batterieüberwachung

  • Kühl- oder Heizsysteme

Diese Energie kommt nicht im Akku an, zählt aber zum Stromverbrauch.

Wie hoch sind Ladeverluste bei Tesla realistisch?

Ladeszenario Typische Verluste

Schuko-Steckdose 12–20 %
Wallbox (11 kW) 8–12 %
Supercharger 5–8 %

esla liegt hier im oberen Effizienzbereich im Vergleich zu vielen anderen E-Autos.

Wie kann man Ladeverluste reduzieren?

  • möglichst Wallbox statt Schuko nutzen

  • Akku nicht eiskalt laden

  • Supercharger per Navi anfahren (Vorkonditionierung)

  • regelmäßig laden statt extrem leer fahren

  • nicht unnötig lange bei 100 % „nachtropfen“ lassen

Fazit

Ladeverluste bei Tesla sind normal und technisch unvermeidbar. Sie entstehen vor allem durch Stromumwandlung und Temperaturmanagement. In der Praxis liegen sie meist zwischen 5 und 12 % – abhängig von Ladeart und Bedingungen. Mit der richtigen Ladestrategie lassen sich die Verluste spürbar reduzieren.

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