Stellenausschreibungen zeigen: Der US-Elektroautobauer investiert gezielt in Map Building, Verkehrsmodellierung, Routing, Turn-by-Turn-Navigation und ETA-Vorhersagen. Ziel ist eine noch präzisere, dynamischere und FSD-optimierte Navigation.
Tesla verstärkt Fokus auf eigene Karten-Infrastruktur
Tesla, Inc. arbeitet seit Jahren daran, sich unabhängiger von externen Kartenanbietern zu machen. Während viele Hersteller auf klassische Kartendaten von Drittanbietern setzen, verfolgt Tesla einen zunehmend datengetriebenen Ansatz auf Basis seiner weltweiten Fahrzeugflotte.
Die neuen Jobangebote deuten auf eine strategische Weiterentwicklung in fünf Kernbereichen hin:
1. Map Building & Quality
Tesla will Karten nicht nur nutzen, sondern aktiv verbessern. Dabei geht es um:
-
Präzisere Spurinformationen
-
Aktuelle Baustellen- und Infrastruktur-Daten
-
Hochgenaue Geometrie von Kreuzungen
-
Qualitätssicherung durch Flottendaten
Mit Millionen vernetzter Fahrzeuge verfügt Tesla über einen einzigartigen Echtzeit-Datenpool.
2. Traffic Modeling
Verkehrsfluss ist entscheidend für:
-
Routenoptimierung
-
Energieeffizienz
-
Ankunftszeitprognosen
-
FSD-Entscheidungen
Durch KI-basierte Verkehrsmodellierung kann Tesla Verkehrsmuster vorhersagen – nicht nur reagieren.
3. Routing
Routing ist mehr als „kürzester Weg“. Für Elektroautos spielen zusätzliche Faktoren eine Rolle:
-
Ladeplanung
-
Höhenprofile
-
Temperatur
-
Verbrauchsdaten
-
Supercharger-Auslastung
Tesla integriert all diese Parameter dynamisch in die Routenberechnung.
4. Turn-by-Turn Guidance
Auch die klassische Navigationsführung wird optimiert:
-
Frühere und präzisere Spurhinweise
-
Bessere visuelle Darstellung im Fahrzeug
-
Anpassung an komplexe innerstädtische Situationen
Gerade im Zusammenspiel mit FSD-Systemen ist exakte Turn-by-Turn-Führung essenziell.
5. ETA Prediction (Ankunftszeit-Prognose)
Tesla ist bekannt für vergleichsweise präzise Reichweiten- und Ankunftsprognosen. Doch hier scheint man noch weiter optimieren zu wollen:
-
Wetterintegration
-
Echtzeitverkehr
-
Fahrstil
-
Topografie
-
Historische Verbrauchsdaten
Eine präzisere ETA erhöht nicht nur den Komfort, sondern ist auch für Lade-Stopps entscheidend.
Strategischer Kontex
Die Weiterentwicklung der Navigation dürfte eng mit dem Ausbau von Teslas Full-Self-Driving-Strategie zusammenhängen. Ein autonom fahrendes Fahrzeug benötigt:
-
Hochwertige Karten
-
Präzise Verkehrsmodelle
-
Verlässliche ETA-Berechnungen
-
Dynamisches Routing bei unvorhergesehenen Ereignissen
Je stärker FSD global ausgerollt wird, desto wichtiger wird eine robuste, skalierbare Karten- und Navigationsarchitektur.
Warum das für Tesla-Kunden relevant ist
Kurzfristig könnten Fahrer profitieren von:
-
Genaueren Ankunftszeiten
-
Verbesserter Ladeplanung
-
Besserer Umfahrung von Staus
-
Stabilerer Navigation in komplexen Städten
Langfristig stärkt Tesla damit die Grundlage für autonome Mobilität – ohne auf klassische HD-Map-Anbieter angewiesen zu sein.
Fazit
Tesla investiert massiv in die Weiterentwicklung seines Navigations- und Kartensystems. Map Building, Traffic Modeling, Routing, Turn-by-Turn Guidance und ETA Prediction stehen im Fokus neuer Einstellungen.
Das zeigt: Navigation ist für Tesla kein Zusatzfeature – sondern Kerntechnologie für die nächste Stufe des autonomen Fahrens.
Beratung & Kontakt
Wenn du Fragen zu Felgen, Reifen, Winter- oder Allwetterkompletträdern hast oder eine individuelle Beratung wünschst, unterstützen wir dich gerne persönlich.
📞 Telefon: +49 7021 725 6506
✉️ E-Mail: info@tessi-supply.de
👉 Mit dem Code BLOG10 erhältst du 10 % Rabatt auf hochwertiges Zubehör,
👉 mit ILOVETESSI kostenlosen Versand auf Winterkompletträder.

