Bei Tesla, Inc. bedeutet Software-Freischaltung, dass bestimmte Fahrzeugfunktionen nicht durch neue Hardware, sondern durch digitale Aktivierung per Software verfügbar werden.
Das Fahrzeug besitzt die notwendige Technik bereits – die Funktion wird nur softwareseitig freigeschaltet.
1. Wie funktioniert das?
Tesla-Fahrzeuge sind stark softwarebasiert aufgebaut:
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Viele Hardware-Komponenten sind bereits verbaut
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Funktionen werden per OTA-Update (Over-the-Air) aktiviert
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Kauf oder Abo erfolgt über die Tesla-App oder im Fahrzeug
Nach Zahlung wird die Funktion meist innerhalb weniger Minuten freigeschaltet.
2. Typische Beispiele für Software-Freischaltungen
Full Self-Driving (FSD)
Full Self-Driving (FSD)
Aktivierung zusätzlicher Assistenzfunktionen per Kauf oder Abo.
Reichweiten-Upgrade (historisch)
In manchen Fällen waren Batteriekapazitäten softwarelimitiert.
Performance Boost
Mehr Leistung per Software-Upgrade (z. B. bei Model 3 / Model Y Long Range).
Sitzheizung & Komfortfeatures
Teilweise hardwareseitig vorhanden, aber softwareseitig gesperrt.
3. Kauf oder Abo-Modell
Tesla bietet:
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Einmalige Freischaltung (z. B. Performance Boost)
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Monatliches Abo (z. B. FSD)
Die Aktivierung ist fahrzeuggebunden – nicht personengebunden.
4. Übertragbarkeit
Wichtig:
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Software-Freischaltungen sind in der Regel an das Fahrzeug gebunden
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Beim Weiterverkauf bleibt die Funktion meist aktiv
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Ausnahmen können bei Sonderaktionen oder speziellen Paketen gelten
5. OTA – Over-the-Air Updates
Tesla verteilt Updates wie ein Smartphone:
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Neue Funktionen
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Verbesserungen
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Sicherheitsupdates
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UI-Anpassungen
Das Fahrzeug entwickelt sich also kontinuierlich weiter.
Vorteile der Software-Freischaltung
| Vorteil | Erklärung |
|---|---|
| Flexibilität | Funktionen später buchbar |
| Wertsteigerung | Auto wird mit Updates besser |
| Kein Werkstattbesuch | Aktivierung remote |
| Individualisierung | Funktionen je nach Bedarf |

