Nach einem tragischen Unfall mit einem Tesla Model 3 in Texas, bei dem eine Frau in einem Wohnhaus ums Leben kam, hat Tesla weitere Details zum Unfallhergang veröffentlicht. Die vom Unternehmen ausgewerteten Fahrzeugdaten sollen zeigen, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug aktiv übernommen hatte.
Das Wichtigste in Kürze
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Tesla zufolge wurde FSD (Supervised) vom Fahrer übersteuert.
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Der Fahrer betätigte das Fahrpedal vollständig.
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Das Fahrzeug beschleunigte auf etwa 73 mph (rund 117 km/h).
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Das Fahrpedal soll während des gesamten Unfallverlaufs weiterhin gedrückt geblieben sein.
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Tesla betont, dass die verfügbaren Daten auf ein Eingreifen des Fahrers hinweisen.
Was Tesla zu den Fahrzeugdaten sagt
Laut den ausgewerteten Telemetriedaten wurde das Fahrpedal auf 100 Prozent gedrückt. Dadurch habe der Fahrer die aktive Unterstützung des Fahrassistenzsystems übersteuert.
Die Daten sollen außerdem zeigen, dass das Fahrzeug bis auf etwa 117 km/h beschleunigte. Selbst nach dem Aufprall sei das Fahrpedal weiterhin vollständig betätigt geblieben.
Tesla weist darauf hin, dass das Full-Self-Driving-System (Supervised) ausdrücklich eine permanente Überwachung durch den Fahrer voraussetzt und jederzeit vom Fahrer übersteuert werden kann.
Bedeutung für FSD (Supervised)
Der Vorfall dürfte die Diskussion über moderne Fahrassistenzsysteme erneut anheizen. Tesla bezeichnet FSD weiterhin als „Supervised“, also als ein System, das jederzeit die Aufmerksamkeit und Verantwortung des Fahrers erfordert.
Das Unternehmen argumentiert, dass die vorliegenden Daten darauf hindeuten, dass nicht das System selbst die Beschleunigung ausgelöst habe, sondern dass der Fahrer aktiv das Fahrpedal betätigte und dadurch die Fahrzeugsteuerung übernahm.
Ermittlungen laufen weiter
Unabhängig von Teslas Darstellung werden die zuständigen Behörden den Unfall weiterhin untersuchen. Erst die vollständigen Ermittlungen werden klären, welche Faktoren letztlich zu dem tragischen Ereignis geführt haben.
Wie bei schweren Verkehrsunfällen üblich, werden dabei sowohl Fahrzeugdaten als auch Zeugenaussagen und weitere technische Informationen berücksichtigt.
Fazit
Tesla sieht nach Auswertung der Fahrzeugdaten den Fahrer als Ursache des tödlichen Unfalls in Texas. Nach Angaben des Unternehmens wurde FSD durch das vollständige Betätigen des Fahrpedals übersteuert, wodurch das Fahrzeug auf rund 117 km/h beschleunigte. Die offiziellen Ermittlungen dauern jedoch weiterhin an und werden zusätzliche Erkenntnisse zum Unfallhergang liefern.
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