Tesla arbeitet offenbar an einer der meistgewünschten Funktionen für Full Self-Driving (FSD): der natürlichen Sprachsteuerung während der Fahrt.
Auslöser war ein Beitrag des KI-Experten Chris, der beschrieb, wie hilfreich es wäre, dem Fahrzeug einfach Anweisungen wie einem menschlichen Fahrer geben zu können – etwa welches Haus gemeint ist oder in welche Einfahrt gefahren werden soll.
Darauf antwortete Ashok Elluswamy, Leiter des Autopilot- und FSD-Teams bei Tesla, kurz und eindeutig:
"Working on it."
Damit bestätigt Tesla erstmals öffentlich, dass an einer solchen Funktion gearbeitet wird.
Das Wichtigste im Überblick
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Tesla entwickelt eine natürliche Sprachsteuerung für FSD.
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Bestätigung kommt direkt von Autopilot-Chef Ashok Elluswamy.
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Fahrer sollen dem Fahrzeug künftig komplexe Sprachanweisungen geben können.
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Das System könnte sich individuelle Orte und Präferenzen merken.
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Die Funktion würde besonders Robotaxi und FSD deutlich alltagstauglicher machen.
Was soll künftig möglich sein?
Heute navigiert Tesla hauptsächlich über:
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gespeicherte Adressen,
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Karten,
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Navigation,
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Sprachsuche nach Orten.
Gerade in Wohngebieten stößt dieses System jedoch gelegentlich an Grenzen.
Beispielsweise könnten Nutzer künftig sagen:
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„Das weiße Haus links nach dem SUV.“
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„Fahr in die zweite Einfahrt.“
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„Lass mich vor dem roten Briefkasten aussteigen.“
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„Hier rechts am Bordstein anhalten.“
Das Fahrzeug würde diese zusätzlichen Informationen mit den Kameradaten und der Navigation kombinieren.
FSD könnte Orte dauerhaft lernen
Besonders spannend wäre eine Erinnerungsfunktion.
Beispielsweise könnte der Fahrer einmal sagen:
„Das ist mein Haus.“
Anschließend könnte Tesla diesen Ort dauerhaft speichern und künftig automatisch die richtige Einfahrt oder den bevorzugten Haltepunkt ansteuern.
Dadurch würde sich das System kontinuierlich an die Gewohnheiten des Fahrers anpassen.
Warum ist das wichtig?
Navigation allein reicht in vielen Situationen nicht aus.
Kartendienste platzieren Zielmarkierungen teilweise:
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auf dem falschen Grundstück,
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hinter Gebäuden,
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an Nebenstraßen,
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auf der Rückseite eines Hauses.
Ein sprachlicher Hinweis könnte solche Situationen deutlich einfacher lösen.
Bedeutung für Robotaxi
Auch für Teslas Robotaxi-Pläne wäre die Funktion ein wichtiger Schritt.
Fahrgäste könnten künftig beispielsweise sagen:
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„Halte vor dem Haupteingang.“
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„Fahr bis zum Eingang des Parkhauses.“
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„Nimm die Einfahrt hinter dem Gebäude.“
Dadurch würde das System deutlich flexibler auf reale Alltagssituationen reagieren.
Vergleich mit heutigen Sprachassistenten
| System | Kontextbezogene Fahranweisungen |
|---|---|
| Tesla (geplant) | Natürliche Anweisungen während der Fahrt |
| Apple Siri | Navigation und Sprachbefehle |
| Google Assistant | Navigation und allgemeine Sprachsteuerung |
| Mercedes MBUX | Fahrzeugfunktionen und Navigation |
| BMW Intelligent Personal Assistant | Fahrzeug- und Navigationssteuerung |
Tesla könnte hier den nächsten Schritt gehen und Sprachbefehle direkt mit der KI des autonomen Fahrens verknüpfen.
Expertenanalyse
Die kurze Antwort von Ashok Elluswamy mag unscheinbar wirken, hat jedoch großes Gewicht. Als Leiter des Autopilot-Teams äußert er sich nur selten zu zukünftigen Funktionen. Seine Aussage „Working on it.“ deutet darauf hin, dass Tesla tatsächlich an einer natürlichsprachlichen Interaktion mit FSD arbeitet.
Sollte diese Funktion umgesetzt werden, wäre sie ein wichtiger Baustein für autonomes Fahren. Menschen kommunizieren im Alltag häufig mit Ortsbeschreibungen statt mit exakten Adressen. Ein System, das solche Hinweise versteht und dauerhaft lernt, könnte die Benutzerfreundlichkeit von FSD und zukünftigen Robotaxis deutlich erhöhen. Wann eine solche Funktion erscheint oder welchen Umfang sie haben wird, hat Tesla bislang jedoch nicht angekündigt.
Fazit
Tesla arbeitet offenbar daran, dass Fahrer künftig ganz natürlich mit ihrem Fahrzeug sprechen können. Statt sich ausschließlich auf Karten oder Stecknadeln zu verlassen, könnte FSD künftig Hinweise wie „das weiße Haus links“ oder „die zweite Einfahrt“ verstehen und sogar dauerhaft speichern. Die Bestätigung durch Autopilot-Chef Ashok Elluswamy deutet darauf hin, dass Tesla die Mensch-Maschine-Interaktion weiter vereinfachen möchte – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum vollständig autonomen Fahren.
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