Tesla hat begonnen, Batteriepacks für bestimmte Model-Y-Fahrzeuge auf Basis der 4680-Zellen zu produzieren. Damit geht Tesla einen weiteren wichtigen Schritt bei der Vertikalisierung der Batteriefertigung und der Absicherung seiner Lieferketten.
Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Handelsbarrieren, Zölle und geopolitische Risiken die globale Batterieversorgung zunehmend erschweren.
Die wichtigsten Fakten
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Einsatz von 4680-Zellen in ausgewählten Model-Y-Varianten
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Ziel ist die Reduktion von Abhängigkeiten in der globalen Lieferkette
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Nutzung der Dry-Electrode-Technologie für Anode und Kathode
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Produktion zentraler Batteriekomponenten in den USA
Warum Tesla jetzt auf 4680-Batteriepacks setzt
Absicherung gegen Handels- und Zollrisiken
Mit der lokalen Fertigung kann Tesla:
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Importabhängigkeiten reduzieren
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schneller auf regulatorische Änderungen reagieren
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Kostenrisiken durch Zölle besser kontrollieren
Gerade Batterien sind aktuell einer der sensibelsten Teile der automobilen Lieferkette.
Dry-Electrode-Technologie aus Austin
Ein zentraler technischer Fortschritt ist die Trockenelektroden-Fertigung:
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Anode und Kathode werden direkt in Austin, Texas, produziert
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weniger energieintensive Herstellung
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geringerer Materialverlust
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bessere Skalierbarkeit
Diese Technologie gilt als einer der Schlüssel, um Batterien günstiger und schneller in großen Stückzahlen herzustellen.
Ausbau der heimischen Batterieproduktion
Tesla plant weitere Schritte zur Lokalisierung der Wertschöpfung:
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Kathodenmaterial-Produktion in Texas, vollständig im Inland
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LFP-Batterielinien in Nevada, Produktionsstart ab 2026 vorgesehen
Damit entsteht langfristig eine weitgehend US-basierte Batterie-Supply-Chain, vom Rohmaterial bis zum fertigen Pack.
Bedeutung für das Model Y
Für das Model Y bedeutet der Einsatz von 4680-Batteriepacks:
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stabilere Verfügbarkeit
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bessere Planbarkeit der Produktion
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potenziell niedrigere Kosten pro Fahrzeug
Reichweite oder Leistung stehen dabei weniger im Fokus als Produktionseffizienz und Skalierbarkeit.
Strategische Einordnung
Mit diesem Schritt verfolgt Tesla mehrere Ziele gleichzeitig:
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technologische Unabhängigkeit
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Kostensenkung auf Systemebene
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höhere Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken
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Vorbereitung auf stark steigende Stückzahlen
Die 4680-Zelle ist damit weniger ein reines Reichweiten-Upgrade, sondern vor allem ein industrieller Hebel.
Fazit
Der Start der 4680-Batteriepack-Produktion für das Model Y zeigt, wie konsequent Tesla seine Batteriestrategie industrialisiert. Lokale Fertigung, Dry-Electrode-Technologie und eigene Kathodenproduktion sollen Tesla unabhängiger, günstiger und skalierbarer machen.
Kurz gesagt: 4680 ist weniger ein Marketing-Feature, sondern ein Produktions-Gamechanger.
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