Tesla Cybercab erhält leistungsstärkere FSD-Hardware als Model 3 und Model Y

Tesla Cybercab erhält leistungsstärkere FSD-Hardware als Model 3 und Model Y

Neue Informationen deuten darauf hin, dass Tesla den Cybercab mit einer deutlich leistungsfähigeren Version seines Full Self-Driving (FSD)-Computers ausstattet als die aktuellen Serienfahrzeuge wie das Model 3 oder Model Y.

Neue Informationen deuten darauf hin, dass Tesla den Cybercab mit einer deutlich leistungsfähigeren Version seines Full Self-Driving (FSD)-Computers ausstattet als die aktuellen Serienfahrzeuge wie das Model 3 oder Model Y.

Laut einem Bericht aus gut informierten Quellen verfügt der speziell für den Robotaxi-Betrieb entwickelte Cybercab über mehr Arbeitsspeicher als die derzeitige AI4-Plattform. Dadurch soll das Fahrzeug künftig größere und komplexere KI-Modelle direkt an Bord ausführen können.

Mehr Arbeitsspeicher für größere neuronale Netze

Der größte Unterschied liegt offenbar im verfügbaren Arbeitsspeicher.

Zum Vergleich:

  • Aktuelle AI4-FSD-Computer in Serienfahrzeugen verfügen über insgesamt 32 GB RAM.

  • Der Cybercab soll mehr als 32 GB RAM besitzen.

  • Als wahrscheinlich gilt eine zukünftige AI4+-Variante mit bis zu 64 GB RAM, offiziell bestätigt ist dies jedoch nicht.

Mehr Arbeitsspeicher ermöglicht es Tesla, deutlich größere neuronale Netze auszuführen. Das ist besonders wichtig, da die FSD-KI mit jeder neuen Version komplexer wird und immer höhere Anforderungen an die Fahrzeughardware stellt.

Welche Hardware steckt tatsächlich im Cybercab?

Tesla hat bislang keine technischen Details veröffentlicht. Deshalb wird derzeit über mehrere mögliche Konfigurationen spekuliert.

Diskutiert werden:

  • ein Vorserienmodell des angekündigten AI4+-Chips,

  • eine Konfiguration mit zwei AI4-Rechenplatinen,

  • oder sogar eine frühe Version des kommenden AI5-Chips.

Welche Variante tatsächlich verwendet wird, ist bislang nicht offiziell bestätigt.

Entwickelt für autonomes Fahren auf SAE Level 4

Die leistungsfähigere Hardware passt zu Teslas Plänen für den Cybercab. Das Fahrzeug wurde speziell für den fahrerlosen Robotaxi-Betrieb entwickelt und besitzt weder Lenkrad noch Pedale.

Bereits veröffentlichte Unterlagen für Rettungskräfte weisen darauf hin, dass der Cybercab über einen SAE Level 4 Autonomous Mode verfügt. In definierten Einsatzbereichen soll das Fahrzeug vollständig autonom fahren können.

Mehr Rechenleistung für die nächste FSD-Generation

Mit zunehmender Größe der neuronalen Netze steigt auch der Bedarf an Rechenleistung und Speicher.

Eine leistungsfähigere FSD-Hardware könnte unter anderem ermöglichen:

  • größere KI-Modelle,

  • schnellere Bildverarbeitung,

  • komplexere Verkehrsanalysen,

  • verbesserte Entscheidungsfindung,

  • mehr Reserven für zukünftige Softwaregenerationen.

Gerade für einen Robotaxi-Dienst, der vollständig ohne Fahrer auskommen soll, ist eine entsprechend leistungsfähige Hardware entscheidend.

Fazit

Die aktuellen Informationen deuten darauf hin, dass Tesla den Cybercab mit einer deutlich leistungsfähigeren FSD-Hardware ausstattet als die heutigen Serienmodelle. Besonders der größere Arbeitsspeicher könnte den Einsatz neuer, deutlich umfangreicherer KI-Modelle ermöglichen.

Welche Hardware letztlich verbaut wird – AI4+, eine Dual-AI4-Konfiguration oder eine frühe Version des AI5-Chips – hat Tesla bislang nicht offiziell bestätigt. Klar ist jedoch, dass der Cybercab von Beginn an für die Anforderungen eines autonomen Robotaxi-Dienstes ausgelegt wird.

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