Tesla arbeitet laut einem Bericht an einer überarbeiteten kabellosen Smartphone-Ladestation für das Model 3 und Model Y. Die neue Generation soll eine aktive Kühlung erhalten und erstmals im Model Y L eingeführt worden sein. Künftig soll die Technik auf weitere Modelle ausgeweitet werden.
Das Ziel: Smartphones sollen beim kabellosen Laden deutlich kühler bleiben und dadurch eine höhere Ladeleistung über längere Zeit halten können.
Warum viele Fahrer mit den aktuellen Ladepads unzufrieden sind
Die derzeitigen kabellosen Ladeflächen in vielen Tesla-Modellen liefern zwar bis zu 15 Watt, allerdings berichten zahlreiche Fahrer, dass ihre Smartphones – insbesondere an warmen Tagen – sehr heiß werden. Moderne Smartphones reduzieren bei hohen Temperaturen automatisch die Ladeleistung oder stoppen den Ladevorgang vollständig, um den Akku zu schützen.
Gerade auf längeren Fahrten führt das dazu, dass das Smartphone trotz kabellosen Ladens oft nur wenig Akkuladung gewinnt.
Neue Ladeeinheit mit Lüftern
Die neue Konstruktion soll kleine Lüfter unter den Ladeflächen nutzen.
Diese leiten Luft gezielt an die Rückseite der Smartphones und sorgen dafür, dass:
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die Geräte langsamer aufheizen,
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die Ladeleistung länger erhalten bleibt,
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und die Gefahr einer temperaturbedingten Drosselung sinkt.
Deutlich höhere Ladeleistung möglich
Neben der aktiven Kühlung soll auch die maximale Ladeleistung steigen.
Dem Bericht zufolge könnte die neue Hardware bis zu 50 Watt unterstützen – abhängig vom jeweiligen Smartphone und dessen Ladeprotokoll. Das wäre mehr als eine Verdreifachung der bisherigen maximalen Leistung der aktuellen Tesla-Ladepads.
Qi2 offenbar noch nicht an Bord
Viele Nutzer hatten gehofft, dass Tesla gleichzeitig den Qi2-Standard mit magnetischer Ausrichtung (ähnlich Apples MagSafe) einführt.
Nach aktuellem Stand soll die neue Ladeeinheit kein Qi2 unterstützen. Das bedeutet:
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keine magnetische Zentrierung,
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keine MagSafe-Kompatibilität über Qi2,
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aber dennoch schnellere und stabilere Ladeleistungen durch die verbesserte Kühlung.
Cybertruck vorerst wohl außen vor
Für den Cybertruck ist die neue Ladeeinheit offenbar zunächst nicht vorgesehen.
Grund dafür ist die deutlich anders aufgebaute Mittelkonsole. Sollte Tesla dort ebenfalls eine aktiv gekühlte Ladelösung einführen, wäre wahrscheinlich eine speziell angepasste Konstruktion erforderlich.
Retrofit für bestehende Fahrzeuge?
Viele Besitzer dürften sich fragen, ob sich die neue Ladeeinheit auch in bereits ausgelieferte Fahrzeuge nachrüsten lässt.
Bislang gibt es dazu keine offizielle Bestätigung. Aufgrund der ähnlichen Bauform halten einige Beobachter einen späteren Austausch grundsätzlich für möglich, Tesla hat jedoch weder ein Nachrüstkit noch einen Zeitplan angekündigt.
Fazit
Sollten sich die Informationen bestätigen, erhält das Tesla Model 3 und Model Y eine der sinnvollsten Hardware-Verbesserungen der letzten Zeit. Die Kombination aus aktiver Kühlung und einer möglichen Ladeleistung von bis zu 50 Watt könnte ein häufig kritisiertes Problem vieler Tesla-Fahrer deutlich entschärfen: überhitzte Smartphones und langsames kabelloses Laden.
Noch handelt es sich jedoch nicht um eine offizielle Tesla-Ankündigung, sondern um einen Bericht, der sich auf mit der Entwicklung vertraute Quellen stützt. Details wie der genaue Einführungszeitpunkt oder eine mögliche Nachrüstlösung für bestehende Fahrzeuge sind derzeit noch offen.


