Tesla hat bestätigt, dass das Model Y L für den nordamerikanischen Markt mit PowerShare (Vehicle-to-Home, V2H) ausgestattet ist. Damit kann das Fahrzeug als Stromquelle für ein Haus genutzt werden und im Falle eines Stromausfalls oder zur Eigenverbrauchsoptimierung Energie bereitstellen.
Die maximale Ausgangsleistung beträgt 11,5 kW und liegt damit auf dem Niveau leistungsfähiger stationärer Energiespeicher.
Bis zu 11,5 kW Leistung für das eigene Zuhause
Mit PowerShare kann die Hochvoltbatterie des Fahrzeugs elektrische Energie an ein Gebäude abgeben.
Laut Tesla unterstützt das Model Y L:
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Vehicle-to-Home (V2H)
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maximale Ausgangsleistung von 11,5 kW
Damit lassen sich – abhängig von der Hausinstallation – beispielsweise Haushaltsgeräte, Wärmepumpen oder andere größere Verbraucher versorgen.
Powerwall 3 dürfte Voraussetzung sein
Nach aktuellem Stand geht Tesla davon aus, dass PowerShare mit dem Model Y L eine Powerwall 3 voraussetzt.
Eine offizielle technische Dokumentation zur vollständigen Systemarchitektur wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Powerwall 3 als Steuer- und Sicherheitseinheit zwischen Fahrzeug und Hausnetz fungiert.
Ob künftig auch andere Konfigurationen unterstützt werden, ist derzeit noch offen.
Kabellose Smartphone-Ladestation mit aktiver Kühlung kommt später
Während das Model Y L in China bereits mit einer neuen aktiv gekühlten kabellosen Smartphone-Ladestation ausgestattet wird, gilt dies noch nicht für Fahrzeuge in Nordamerika.
Tesla nennt dafür zwei Gründe:
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Der neue Qi-Ladestandard ist in Nordamerika bislang noch nicht weit verbreitet.
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Chinesische Smartphones unterstützen bereits heute deutlich höhere kabellose Ladeleistungen als viele Geräte auf dem nordamerikanischen Markt.
Aus diesem Grund verzichtet Tesla vorerst auf die neue Hardware in den nordamerikanischen Fahrzeugen.
Einführung innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre geplant
Tesla plant jedoch bereits den nächsten Schritt.
Nach Angaben des Unternehmens soll die aktiv gekühlte Ladeeinheit:
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im Model Y L,
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sowie in weiteren Tesla-Modellen
innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre auch in Nordamerika eingeführt werden.
Die neue Ladeeinheit soll Smartphones aktiv kühlen, wodurch höhere Ladeleistungen über längere Zeit möglich werden und eine temperaturbedingte Drosselung seltener auftritt.
Zwei unterschiedliche Hardware-Versionen
Damit entstehen vorübergehend unterschiedliche Ausstattungsvarianten des Model Y L:
China:
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aktiv gekühlte Wireless-Charger,
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Unterstützung für moderne Smartphones mit sehr hohen kabellosen Ladeleistungen.
Nordamerika:
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derzeit noch bisherige Wireless-Charger,
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PowerShare (V2H) mit bis zu 11,5 kW,
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spätere Umstellung auf die neue Ladehardware geplant.
Diese Unterschiede zeigen, dass Tesla Hardware zunehmend an die Anforderungen der jeweiligen Märkte anpasst.
Tesla baut das Energie-Ökosystem weiter aus
Die Bestätigung von PowerShare unterstreicht Teslas Strategie, Fahrzeuge stärker in das eigene Energie-Ökosystem einzubinden.
Gemeinsam mit:
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Powerwall,
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Solaranlagen,
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Tesla-App,
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und intelligentem Energiemanagement
entwickeln sich Tesla-Fahrzeuge zunehmend zu mobilen Energiespeichern, die nicht nur zum Fahren, sondern auch zur Stromversorgung eines Hauses genutzt werden können.
Fazit
Das Tesla Model Y L bringt für Nordamerika eine wichtige Neuerung mit: PowerShare (Vehicle-to-Home) mit einer Ausgangsleistung von 11,5 kW. Nach aktuellem Stand dürfte hierfür eine Powerwall 3 erforderlich sein, um das Fahrzeug sicher in das Hausnetz einzubinden.
Bei der kabellosen Smartphone-Ladestation müssen nordamerikanische Käufer hingegen noch etwas Geduld haben. Die aktiv gekühlte Ladeeinheit bleibt zunächst dem chinesischen Markt vorbehalten und soll laut Tesla innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre auch in Nordamerika sowie weiteren Tesla-Modellen eingeführt werden.


