Tesla sammelt in Europa aktuell enorme Mengen realer Fahrdaten mit FSD (Supervised). Fahrer in den Netherlands und Lithuania haben zusammen inzwischen mehr als 20 Millionen Kilometer mit FSD (Supervised) zurückgelegt – und das in weniger als zwei Monaten.
Die Zahlen zeigen, wie schnell Tesla aktuell reale europäische Trainingsdaten aufbaut.
10 Millionen zusätzliche Kilometer in nur 18 Tagen
Besonders bemerkenswert: Vor gerade einmal 18 Tagen lag die Gesamtstrecke noch rund 10 Millionen Kilometer niedriger.
Das bedeutet:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Gesamte FSD-Strecke | >20 Mio. km |
| Zusätzliche Strecke in 18 Tagen | +10 Mio. km |
| Durchschnitt pro Tag | ~555.555 km |
| Umgerechnet in Meilen | ~345.000 mi pro Tag |
Die Nutzung von FSD (Supervised) scheint in Europa aktuell massiv zuzunehmen.
Europa wird für Tesla immer wichtiger
Die Entwicklung zeigt, dass Europa für Teslas autonome Ambitionen zunehmend strategisch relevant wird.
Besonders die Niederlande gelten bereits seit längerem als wichtiger Standort für:
- FSD-Tests
- regulatorische Abstimmungen
- RDW-Zulassungen
- europäische Validierung autonomer Systeme
Litauen wiederum bietet offenbar ebenfalls aktive Test- und Nutzungsbedingungen.
Reale Fahrdaten sind entscheidend für FSD
Für Tesla sind reale Kilometer einer der wichtigsten Faktoren bei der Weiterentwicklung von FSD.
Jeder gefahrene Kilometer liefert potenziell Daten zu:
- Verkehrssituationen
- Straßenmarkierungen
- Spurwechseln
- Kreisverkehren
- europäischen Verkehrsregeln
- komplexen Stadtsituationen
Gerade Europa gilt im Vergleich zu Nordamerika als deutlich anspruchsvoller.
Europa stellt besondere Herausforderungen dar
Europäische Straßen unterscheiden sich stark von US-Straßen:
| Europa | Herausforderung für FSD |
|---|---|
| Enge Straßen | Präzisere Navigation |
| Kreisverkehre | Komplexe Fahrlogik |
| Unterschiedliche Länderregeln | Regionale Anpassungen |
| Dichter Stadtverkehr | Schnellere Entscheidungen |
| Alte Infrastruktur | Schwierige Markierungen |


