Tesla hat neue Sicherheitsdaten zu FSD (Supervised) veröffentlicht und dabei die Unfallhäufigkeit von Fahrzeugen mit aktiviertem Fahrerassistenzsystem mit manuell gefahrenen Tesla-Fahrzeugen sowie dem US-Durchschnitt verglichen.
Die Auswertung basiert auf Nordamerika, umfasst Autobahnen und andere Straßentypen und verwendet eine rollierende Zwölf-Monats-Betrachtung der gefahrenen Meilen und registrierten schweren Kollisionen.
Deutlich mehr Meilen zwischen schweren Unfällen
Als zentrale Kennzahl nennt Tesla die durchschnittliche Fahrstrecke bis zu einer schweren Kollision.
Die aktuellen Werte lauten:
| Fahrzeug / System | Meilen pro schwerer Kollision |
|---|---|
| Tesla mit FSD (Supervised) | 5.690.675 |
| Tesla manuell mit aktiven Sicherheitsfunktionen | 2.076.014 |
| Tesla manuell ohne aktive Sicherheitsfunktionen | 859.465 |
| Durchschnitt aller Fahrzeuge in den USA | 698.781 |
Nach diesen Daten legen Tesla-Fahrzeuge mit aktiviertem FSD (Supervised) deutlich mehr Strecke zwischen schweren Unfällen zurück als alle übrigen Vergleichsgruppen.
Rund siebenmal weniger schwere Kollisionen als ohne aktive Fahrerassistenz
Tesla hebt besonders den Vergleich zwischen Fahrzeugen mit aktiviertem FSD und Fahrzeugen ohne aktive Sicherheitsfunktionen hervor.
Demnach verzeichneten Fahrzeuge mit FSD (Supervised) etwa siebenmal weniger schwere Kollisionen als Tesla-Fahrzeuge, bei denen keine aktiven Sicherheitsfunktionen eingeschaltet waren.
Dieser Vergleich basiert auf den durchschnittlich gefahrenen Meilen bis zu einer schweren Kollision.
Umfang der ausgewerteten Daten
Für die Auswertung wurden große Datenmengen berücksichtigt.
Gesamt gefahrene Meilen:
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Tesla mit FSD (Supervised): 7.141.797.525 Meilen
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Tesla manuell mit aktiven Sicherheitsfunktionen: 36.081.121.994 Meilen
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Tesla manuell ohne aktive Sicherheitsfunktionen: 205.412.073 Meilen
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Gesamter US-Verkehr: 3.246.817.000.000 Meilen
Die Datengrundlage umfasst damit Milliarden gefahrene Meilen.
Anzahl schwerer Kollisionen
Tesla veröffentlicht außerdem die absolute Anzahl schwerer Unfälle innerhalb des jeweiligen Datensatzes.
Schwere Kollisionen:
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Tesla mit FSD (Supervised): 1.255
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Tesla manuell mit aktiven Sicherheitsfunktionen: 17.380
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Tesla manuell ohne aktive Sicherheitsfunktionen: 239
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Gesamter US-Verkehr: 4.646.404
Da die einzelnen Gruppen unterschiedlich viele Meilen zurückgelegt haben, ist für den Sicherheitsvergleich vor allem die Kennzahl Meilen pro schwerer Kollision entscheidend.
Was bedeuten die Zahlen?
Die veröffentlichten Daten deuten darauf hin, dass Fahrzeuge mit aktiviertem FSD (Supervised) im betrachteten Zeitraum seltener in schwere Kollisionen verwickelt waren als die Vergleichsgruppen.
Allerdings lassen sich aus den Zahlen allein keine unmittelbaren Aussagen über die Ursache ableiten. Faktoren wie:
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unterschiedliche Fahrer,
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Wetterbedingungen,
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Straßentypen,
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Verkehrsaufkommen,
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Fahrstil,
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oder die Einsatzgebiete von FSD
können das Ergebnis ebenfalls beeinflussen.
Die Daten stammen ausschließlich von Tesla und wurden für diese Veröffentlichung nicht unabhängig wissenschaftlich geprüft.
FSD bleibt ein überwachtes Fahrerassistenzsystem
Unabhängig von den Sicherheitsstatistiken gilt weiterhin:
FSD (Supervised) ist kein vollständig autonomes Fahrsystem.
Der Fahrer muss jederzeit:
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aufmerksam bleiben,
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das Verkehrsgeschehen überwachen,
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und jederzeit bereit sein, sofort die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.
Bedeutung für Teslas Robotaxi-Strategie
Die neuen Sicherheitsdaten erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem Tesla den Ausbau seines Robotaxi-Netzwerks sowie die Weiterentwicklung autonomer Fahrfunktionen vorantreibt.
Sollten sich ähnliche Sicherheitswerte langfristig bestätigen, könnten sie für Tesla eine wichtige Grundlage bei zukünftigen regulatorischen Verfahren und der Einführung weiterer autonomer Funktionen darstellen.
Fazit
Nach den aktuellen Tesla-Daten legen Fahrzeuge mit aktiviertem FSD (Supervised) durchschnittlich 5,69 Millionen Meilen zwischen zwei schweren Kollisionen zurück. Das liegt deutlich über den Werten von manuell gefahrenen Tesla-Fahrzeugen sowie dem US-Durchschnitt.
Tesla spricht von rund siebenmal weniger schweren Kollisionen im Vergleich zu Fahrzeugen ohne aktive Sicherheitsfunktionen. Gleichzeitig handelt es sich um eine unternehmenseigene Auswertung einer rollierenden Zwölf-Monats-Periode in Nordamerika. Die Ergebnisse sollten daher im Kontext der gewählten Methodik und der unterschiedlichen Einsatzbedingungen interpretiert werden.


