Neue Codefunde in der Tesla-App Version 4.59.0 liefern weitere Hinweise darauf, wie Tesla den humanoiden Roboter Optimus künftig in privaten Haushalten einsetzen möchte.
Besonders auffällig ist ein neuer Bildschirm, der Nutzer offenbar um ihre Zustimmung zur Erfassung von Video- und räumlichen Umgebungsdaten bittet, während Optimus im Haus arbeitet.
Bislang handelt es sich dabei ausschließlich um Hinweise aus dem App-Code. Tesla hat diese Funktion noch nicht offiziell angekündigt.
Zustimmung zur Datenerfassung vor dem Einsatz
Laut den entdeckten Codebestandteilen soll Optimus vor dem Einsatz im Haushalt zunächst eine ausdrückliche Einwilligung des Nutzers einholen.
Dabei geht es offenbar um die Erfassung von:
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Videodaten,
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räumlichen Informationen der Umgebung,
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sowie weiteren Sensordaten, die während der Nutzung entstehen können.
Eine solche Zustimmung würde den Nutzern Transparenz darüber geben, welche Daten während des Betriebs verarbeitet oder – sofern zugestimmt – für die Weiterentwicklung des Systems verwendet werden.
Ähnlicher Ansatz wie bei Tesla FSD
Die Hinweise im App-Code erinnern an Teslas Vorgehensweise bei FSD (Supervised).
Dort nutzt Tesla – sofern die entsprechenden Datenschutz- und Freigabeeinstellungen aktiviert sind – ausgewählte Fahrzeugdaten, um neuronale Netze weiterzuentwickeln und Fahrfunktionen kontinuierlich zu verbessern.
Nach Einschätzung von Softwareanalysten könnte Tesla bei Optimus einen ähnlichen Ansatz verfolgen: Daten aus realen Einsatzsituationen könnten genutzt werden, um die KI bei der Erkennung von Objekten, Räumen und typischen Haushaltsaufgaben weiter zu trainieren.
Training in realen Wohnumgebungen
Ein Haushaltsroboter muss sich in sehr unterschiedlichen Umgebungen zurechtfinden.
Jede Wohnung und jedes Haus unterscheiden sich beispielsweise durch:
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Möbelanordnung,
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Beleuchtung,
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Bodenbeläge,
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Treppen,
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Türen,
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Haustiere,
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oder Alltagsgegenstände.
Trainingsdaten aus echten Wohnumgebungen könnten dazu beitragen, dass Optimus künftig zuverlässiger mit diesen unterschiedlichen Situationen umgehen kann.
Datenschutz dürfte eine zentrale Rolle spielen
Sollte Tesla diese Funktion tatsächlich einführen, dürfte der Datenschutz eine wichtige Rolle spielen.
Die im Code entdeckte Einwilligungsabfrage deutet darauf hin, dass Nutzer selbst entscheiden können, ob entsprechende Daten für Trainingszwecke verwendet werden dürfen.
Welche Daten genau gespeichert, verarbeitet oder übertragen würden, ist derzeit jedoch nicht bekannt.
Ebenso offen ist, ob die Verarbeitung vollständig lokal erfolgt oder ob ausgewählte Daten – nach Zustimmung – an Tesla übermittelt werden könnten.
Optimus rückt näher an den Alltag
Die neuen Hinweise passen zu Teslas langfristigem Ziel, Optimus nicht nur in Fabriken, sondern auch in privaten Haushalten einzusetzen.
Ein intelligenter Haushaltsroboter müsste unter anderem:
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Räume erkennen,
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Objekte identifizieren,
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Aufgaben selbstständig ausführen,
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und sich sicher zwischen Menschen bewegen.
Für diese Fähigkeiten sind umfangreiche Trainingsdaten und kontinuierliche Verbesserungen der künstlichen Intelligenz entscheidend.
Noch keine offizielle Bestätigung
Wie bei allen bisherigen App-Analysen gilt auch hier:
Der gefundene Programmcode bestätigt lediglich, dass Tesla an entsprechenden Funktionen arbeitet oder diese vorbereitet. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Funktion in dieser Form veröffentlicht wird oder bereits kurz vor der Einführung steht.
Tesla integriert regelmäßig Vorbereitungen für zukünftige Produkte in seine Software, lange bevor diese offiziell vorgestellt werden.
Fazit
Die Tesla-App 4.59.0 enthält Hinweise darauf, dass Optimus künftig in privaten Haushalten eingesetzt werden soll und Nutzer einer Erfassung von Video- und räumlichen Umgebungsdaten zustimmen können. Dies könnte Tesla ermöglichen, die KI des Roboters mithilfe realer Einsatzdaten kontinuierlich zu verbessern – ähnlich wie bei den Trainingsprozessen für FSD (Supervised).
Da diese Informationen ausschließlich aus verstecktem Programmcode stammen, bleibt jedoch abzuwarten, welche Funktionen Tesla tatsächlich veröffentlichen wird und wie eine mögliche Datennutzung konkret ausgestaltet sein wird.
Häufige Fragen (FAQ)
Hat Tesla Optimus für Privathaushalte bereits offiziell angekündigt?
Nein. Die aktuellen Informationen stammen aus verstecktem Code der Tesla-App und wurden bislang nicht offiziell bestätigt.
Welche Daten könnte Optimus erfassen?
Der Code deutet auf die Erfassung von Videodaten sowie räumlichen Informationen der Umgebung hin. Details zum genauen Umfang sind bislang nicht bekannt.
Warum könnten diese Daten benötigt werden?
Solche Daten könnten dazu beitragen, die KI von Optimus für reale Haushaltsumgebungen zu trainieren und die Erkennung von Räumen, Objekten und Alltagssituationen zu verbessern.
Bedeutet der Code, dass die Funktion sicher erscheint?
Nein. Versteckter Programmcode zeigt lediglich, dass Tesla entsprechende Funktionen vorbereitet oder testet. Ob und wann sie veröffentlicht werden, ist derzeit offen.

