Tesla kommt seinem Ziel einer weiteren Einführung von FSD (Supervised) in Europa offenbar einen Schritt näher. Nach aktuellen Informationen hat das Unternehmen offiziell die Zulassung für FSD in Italien beantragt.
Laut einem Bericht von Not a Tesla App bestätigte der Generaldirektor des italienischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr, dass die entsprechenden Unterlagen vor wenigen Tagen eingereicht wurden und sich nun in der behördlichen Prüfungsphase befinden.
Anerkennung der niederländischen Zulassung
Tesla verfolgt dabei einen ähnlichen Weg wie in anderen europäischen Ländern. Das Unternehmen beantragt nicht eine vollständig neue Genehmigung, sondern möchte, dass Italien die bereits bestehende Typgenehmigung aus den Niederlanden anerkennt.
Die niederländische Zulassungsbehörde RDW hatte FSD (Supervised) im April 2026 nach umfangreichen Tests genehmigt. Diese Genehmigung dient inzwischen mehreren europäischen Staaten als Grundlage für nationale Freigaben.
Europa beschleunigt den FSD-Rollout
In den vergangenen Monaten hat sich die Einführung von FSD (Supervised) in Europa deutlich beschleunigt. Nach den Niederlanden haben bereits mehrere weitere Länder das System zugelassen.
Mit Italien würde ein weiterer großer europäischer Markt hinzukommen. Das könnte den Ausbau von FSD in Südeuropa deutlich voranbringen.
EU-weite Zulassung bleibt eigenes Verfahren
Trotz der positiven Entwicklung bedeutet ein italienischer Zulassungsantrag noch keine EU-weite Freigabe.
Parallel arbeitet die niederländische RDW weiterhin daran, eine EU-weite Anerkennung von FSD (Supervised) zu erreichen. Dafür ist jedoch die Zustimmung einer qualifizierten Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten erforderlich. Einige Länder, darunter Schweden, haben zuletzt noch Sicherheitsbedenken geäußert.
Hoffnung für weitere Länder
Sollte Italien die Zulassung erteilen, würde sich die Liste der europäischen Länder mit FSD (Supervised) erneut erweitern. Für Tesla wäre dies ein weiterer wichtiger Schritt, um das Fahrerassistenzsystem schrittweise in ganz Europa verfügbar zu machen.
Auch Tesla-Fahrer in Ländern wie Deutschland verfolgen die Entwicklung aufmerksam, da jede weitere nationale Zulassung den regulatorischen Prozess innerhalb Europas vereinfachen könnte.
Fazit
Mit dem offiziellen Zulassungsantrag in Italien setzt Tesla seinen europäischen Expansionskurs für FSD (Supervised) konsequent fort. Die Unterlagen befinden sich derzeit in der behördlichen Prüfung, nachdem Italien die bereits bestehende niederländische Genehmigung als Grundlage heranziehen möchte.
Eine Entscheidung steht noch aus. Sollte Italien grünes Licht geben, wäre dies ein weiterer bedeutender Meilenstein für Teslas Fahrerassistenzsystem in Europa und könnte den Weg für weitere Länder ebnen.

