Tesla hat einen weiteren bemerkenswerten Meilenstein für FSD (Supervised) bekannt gegeben.
Erstmals haben Tesla-Fahrer eine zusammenhängende Strecke von 20.000 Meilen (rund 32.000 Kilometer) mit FSD zurückgelegt, ohne dass ein menschlicher Eingriff erforderlich war.
Die Zahl verdeutlicht die Fortschritte der Software unter realen Fahrbedingungen.
Rund 32.000 Kilometer ohne Intervention
Die veröffentlichte Bestmarke entspricht:
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20.000 Meilen
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rund 32.000 Kilometern
zwischen zwei notwendigen Eingriffen des Fahrers.
Zum Vergleich: Diese Strecke entspricht ungefähr der Distanz von:
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Deutschland bis Australien (Luftlinie mehrfach übertroffen),
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oder fast einer Erdumrundung entlang vieler Straßenverbindungen.
Fast doppelt so viel wie ein durchschnittlicher US-Fahrer pro Jahr
Tesla weist darauf hin, dass diese Distanz nahezu doppelt so hoch ist wie die durchschnittliche Jahresfahrleistung eines Autofahrers in den USA.
Ein durchschnittlicher US-Fahrer legt pro Jahr etwa 13.000 bis 14.000 Meilen zurück.
Der neue Rekord von 20.000 Meilen ohne Eingriff übertrifft diese jährliche Fahrleistung deutlich.
Was bedeutet eine „Intervention“?
Eine Intervention liegt vor, wenn der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug übernimmt oder übernehmen muss.
Dies kann beispielsweise durch:
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Lenkeingriffe,
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Bremsen,
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Beschleunigen,
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oder das Deaktivieren von FSD
geschehen.
Je länger die Strecke zwischen zwei Interventionen ausfällt, desto stabiler arbeitet das System unter den jeweiligen Einsatzbedingungen.
Kontinuierliche Verbesserung der FSD-Software
Der neue Rekord reiht sich in mehrere aktuelle Entwicklungen rund um Teslas Fahrerassistenzsystem ein.
Zuletzt meldete Tesla unter anderem:
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durchschnittlich 37,5 Millionen FSD-Meilen pro Tag,
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rund 2.200 neue FSD-Abonnements täglich im zweiten Quartal 2026,
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sowie eine kontinuierlich wachsende Robotaxi-Flotte.
Mit einer größeren Nutzerbasis erhält Tesla mehr reale Fahrdaten, die – sofern Nutzer der Datennutzung zugestimmt haben – zur Weiterentwicklung der neuronalen Netze beitragen können.
Rekord bedeutet nicht fehlerfreies Fahren
Der veröffentlichte Wert zeigt, dass unter bestimmten Bedingungen sehr lange Fahrstrecken ohne Eingriff möglich sind.
Er bedeutet jedoch nicht, dass FSD vollständig autonom arbeitet oder jederzeit ohne Aufsicht genutzt werden kann.
Tesla weist weiterhin darauf hin, dass FSD (Supervised) ein Fahrerassistenzsystem ist und der Fahrer jederzeit aufmerksam bleiben sowie bei Bedarf sofort eingreifen muss.
Bedeutung für die Robotaxi-Entwicklung
Längere Strecken ohne notwendige Eingriffe sind auch für Teslas langfristige Robotaxi-Strategie von Bedeutung.
Sie liefern Hinweise darauf, wie zuverlässig das System unter realen Bedingungen arbeitet und welche Fortschritte die Software im Vergleich zu früheren Versionen erzielt.
Fazit
Mit einer FSD-Serie von 20.000 Meilen beziehungsweise rund 32.000 Kilometern ohne Eingriff haben Tesla-Fahrer einen neuen Meilenstein erreicht. Die Strecke liegt nahezu doppelt so hoch wie die durchschnittliche jährliche Fahrleistung eines Autofahrers in den USA und unterstreicht die Fortschritte von FSD (Supervised).
Gleichzeitig bleibt wichtig: Auch bei solchen Rekordwerten handelt es sich weiterhin um ein überwachtes Fahrerassistenzsystem, bei dem der Fahrer jederzeit die Verantwortung trägt und eingriffsbereit bleiben muss.


