Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat ihre Untersuchung zu möglichen Problemen mit der elektrischen Servolenkung bei Tesla abgeschlossen.
Betroffen waren rund 376.000 Fahrzeuge der Modelle Model 3 und Model Y. Nachdem Tesla bereits im vergangenen Jahr ein Over-the-Air-Softwareupdate (OTA) veröffentlicht hatte, sieht die Behörde derzeit keinen weiteren Handlungsbedarf und schließt das Verfahren offiziell ab.
Das Wichtigste im Überblick
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Die NHTSA beendet ihre Untersuchung zu Tesla.
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Betroffen waren rund 376.000 Model 3 und Model Y.
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Untersucht wurde ein möglicher Ausfall der elektrischen Servolenkung.
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Tesla veröffentlichte bereits 2025 ein OTA-Softwareupdate.
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Das Update sollte eine Überlastung elektronischer Komponenten verhindern.
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Die NHTSA schließt das Verfahren nach der Umsetzung der Maßnahme offiziell ab.
Worum ging es?
Die NHTSA leitete die Untersuchung im Juli 2023 ein, nachdem einzelne Besitzer von Model 3 und Model Y über Probleme mit der Servolenkung berichtet hatten.
Zu den gemeldeten Symptomen gehörten:
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deutlich erhöhter Lenkaufwand,
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teilweise Ausfall der Servounterstützung,
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erschwertes Lenken insbesondere nach einem Fahrzeugstillstand.
Die mechanische Lenkverbindung blieb dabei erhalten, allerdings war zum Teil deutlich mehr Kraft zum Lenken erforderlich.
Tesla reagierte mit einem OTA-Update
Anstatt Fahrzeuge in die Werkstatt zu rufen, veröffentlichte Tesla ein Over-the-Air-Softwareupdate.
Nach Angaben des Unternehmens sollte die Software:
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eine Überspannung verhindern,
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elektronische Bauteile der Servolenkung schützen,
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eine Überlastung der Motorsteuerung vermeiden,
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die Zuverlässigkeit der elektrischen Servolenkung erhöhen.
Das Update wurde automatisch auf die betroffenen Fahrzeuge verteilt.
Software statt Werkstattbesuch
Der Fall zeigt erneut einen Vorteil softwaredefinierter Fahrzeuge.
Während viele Hersteller für vergleichbare Probleme Fahrzeuge in die Werkstatt zurückrufen müssen, konnte Tesla die Korrektur größtenteils per Internet bereitstellen.
Dadurch profitieren Kunden von:
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schneller Fehlerbehebung,
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keinem Werkstatttermin,
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automatischer Installation,
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geringeren Ausfallzeiten.
Untersuchung offiziell beendet
Nach Prüfung der Maßnahmen kommt die NHTSA zu dem Schluss, dass das veröffentlichte Softwareupdate die identifizierte Problematik adressiert.
Die Behörde beendet daher ihre Untersuchung.
Dies bedeutet nicht, dass das Problem nie existiert hat, sondern dass die zuständige Behörde die von Tesla umgesetzte Lösung als ausreichend bewertet und derzeit keine weiteren regulatorischen Maßnahmen für erforderlich hält.
Analyse
Die abgeschlossene Untersuchung unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Over-the-Air-Updates in modernen Fahrzeugen. Software kann heute nicht nur Infotainment oder Assistenzsysteme verbessern, sondern in bestimmten Fällen auch sicherheitsrelevante Funktionen optimieren. Gleichzeitig zeigt der Fall, dass Regulierungsbehörden solche digitalen Maßnahmen inzwischen als Bestandteil offizieller Rückrufaktionen anerkennen, sofern sie das zugrunde liegende Problem wirksam beheben.
Fazit
Mit dem Abschluss der Untersuchung beendet die NHTSA eines der größeren Verfahren gegen Tesla im Bereich der Fahrzeugsicherheit. Das OTA-Softwareupdate zur Optimierung der elektrischen Servolenkung wird von der Behörde als ausreichende Maßnahme angesehen. Der Fall zeigt zugleich, welchen Stellenwert softwarebasierte Fahrzeugarchitekturen künftig bei Wartung und Sicherheitsupdates einnehmen können.
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