Tesla FSD (Supervised) erreicht 13,7 Milliarden Meilen pro Jahr – Nutzung wächst um 241 %

Tesla FSD (Supervised) erreicht 13,7 Milliarden Meilen pro Jahr – Nutzung wächst um 241 %

Tesla hat einen neuen Meilenstein für FSD (Supervised) erreicht. Nach aktuellen Unternehmensangaben fahren Tesla-Besitzer inzwischen auf eine hochgerechnete Jahresleistung von 13,7 Milliarden Meilen mit dem Fahrerassistenzsystem.

Tesla hat einen neuen Meilenstein für FSD (Supervised) erreicht. Nach aktuellen Unternehmensangaben fahren Tesla-Besitzer inzwischen auf eine hochgerechnete Jahresleistung von 13,7 Milliarden Meilen mit dem Fahrerassistenzsystem.

Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 241 %. Die Zahlen zeigen, wie stark die Nutzung von FSD (Supervised) in den vergangenen zwölf Monaten zugenommen hat.

13,7 Milliarden Meilen pro Jahr

Die Angabe bezieht sich auf eine annualisierte Fahrleistung. Das bedeutet, dass Tesla die derzeitige tägliche Nutzung von FSD (Supervised) auf ein ganzes Jahr hochrechnet.

Mit 13,7 Milliarden Meilen pro Jahr erreicht das System eine neue Größenordnung und liefert Tesla gleichzeitig eine enorme Menge an Fahrdaten zur Weiterentwicklung seiner Software.

241 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr

Besonders bemerkenswert ist das Wachstum.

Innerhalb eines Jahres ist die annualisierte Nutzung um 241 % gestiegen. Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe:

  • Einführung von FSD (Supervised) in weiteren Regionen,

  • kontinuierliche Verbesserungen der Software,

  • steigende Nutzerzahlen,

  • sowie eine höhere Akzeptanz unter Tesla-Fahrern.

Je häufiger FSD genutzt wird, desto mehr reale Fahrdaten kann Tesla – abhängig von den Datenschutzeinstellungen der Nutzer – zur Verbesserung seiner neuronalen Netze auswerten.

Eine beeindruckende Größenordnung

Um die Zahl greifbarer zu machen, vergleicht Tesla die Fahrleistung mit einer Reise zum Mond.

Nach Unternehmensangaben entsprechen 13,7 Milliarden Meilen ungefähr:

  • 28.652 Hin- und Rückflügen zwischen Erde und Mond.

Dieser Vergleich verdeutlicht die enorme Distanz, die Tesla-Fahrzeuge inzwischen jährlich unter Nutzung von FSD (Supervised) zurücklegen.

Mehr Fahrdaten für die Weiterentwicklung

Die wachsende Nutzung von FSD hat für Tesla eine strategische Bedeutung.

Mit jeder gefahrenen Meile kann das Unternehmen Erkenntnisse über unterschiedlichste Verkehrssituationen gewinnen – etwa:

  • komplexe Kreuzungen,

  • Autobahnfahrten,

  • Kreisverkehre,

  • Baustellen,

  • schlechte Witterungsbedingungen,

  • oder seltene Verkehrsszenarien.

Diese Daten können – sofern Nutzer einer entsprechenden Datennutzung zugestimmt haben – zur Verbesserung der KI-Modelle beitragen.

FSD bleibt ein überwachtes Fahrerassistenzsystem

Trotz der steigenden Nutzung weist Tesla darauf hin, dass FSD (Supervised) weiterhin ein Fahrerassistenzsystem ist.

Der Fahrer muss:

  • jederzeit aufmerksam bleiben,

  • das Verkehrsgeschehen überwachen,

  • und jederzeit bereit sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.

Die hohe Fahrleistung bedeutet daher nicht, dass die Fahrzeuge vollständig autonom unterwegs sind.

Bedeutung für Teslas Robotaxi-Pläne

Die steigende Nutzung von FSD (Supervised) dürfte auch für Teslas langfristige Robotaxi-Strategie wichtig sein.

Je mehr reale Fahrkilometer das System absolviert, desto umfangreicher wird die Datenbasis für die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz. Gleichzeitig kann Tesla die Software unter unterschiedlichsten Verkehrsbedingungen weiter optimieren.

Wie stark sich diese Fortschritte auf zukünftige Robotaxi-Dienste und den geplanten Cybercab auswirken werden, dürfte auch ein zentrales Thema der anstehenden Quartalskonferenz sein.

Fazit

Tesla meldet einen neuen Meilenstein für FSD (Supervised): Die annualisierte Nutzung liegt inzwischen bei 13,7 Milliarden Meilen pro Jahr – ein Anstieg von 241 % gegenüber dem Vorjahr. Nach Teslas Vergleich entspricht das rund 28.652 Hin- und Rückreisen zwischen Erde und Mond.

Die Zahlen verdeutlichen die wachsende Verbreitung des Systems und liefern Tesla eine immer größere Datenbasis für die Weiterentwicklung seiner Fahrerassistenz- und KI-Technologien.

 

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