Laut einer aktuellen Analyse von Morgan Stanley könnte ein Ausbau von 100 GW Solar-Produktionskapazität bei Tesla dem Energy-Segment 20–50 Milliarden US-Dollar zusätzlichen Equity-Wert verschaffen. Die Investmentbank argumentiert, dass eine vertikal integrierte Solar- und Speicherstrategie geopolitische Risiken reduziert, Lieferketten absichert und stark wachsende Energie-Nachfrage – insbesondere durch Rechenzentren – adressiert.
Warum 100 GW Solar?
Geopolitische Absicherung
China kontrolliert einen Großteil der globalen Solarproduktion.
Ein massiver Kapazitätsaufbau in den USA würde:
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Lieferketten-Risiken reduzieren
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strategische Unabhängigkeit erhöhen
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Synergien mit Teslas Energy-Storage-Geschäft (Megapack/Powerwall) schaffen
Gerade bei steigenden geopolitischen Spannungen wird Energie-Souveränität zum strategischen Faktor.
Höhere Nachfrage als bisher erwartet
Morgan Stanley verweist auf strukturelle Nachfrage-Treiber:
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KI- und Hyperscale-Rechenzentren
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Utility-Scale-Energiespeicher
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Elektrifizierung von Industrie & Mobilität
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potenziell neue Infrastruktur-Projekte
Mit 100 GW Kapazität würde Tesla nicht nur den US-Markt bedienen, sondern sich als integrierter Energieanbieter positionieren.
Finanzielle Dimension: 15–70 Mrd. USD Capex
Die Kapitalkosten hängen vom Integrationsgrad ab:
Szenario A – Nur Solarzellenproduktion
→ ca. 15–20 Mrd. USD Investition
Szenario B – Vollständig vertikal integriert (Rohmaterial bis fertige Module)
→ ca. 30–70 Mrd. USD Investition
Wichtig: Diese Investitionen wären nicht Teil des bisherigen >20 Mrd. USD Capex-Ziels für 2026.
Bewertung: Realistische 20–50 Mrd. USD Wertzuwachs?
Argumente dafür:
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Energy wächst aktuell schneller als Automotive
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Megapack-Margen sind attraktiv
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Vertikale Integration erhöht strategische Kontrolle
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Energie-Infrastruktur erhält oft höhere Bewertungsmultiplikatoren
Risiken:
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Hohe Kapitalbindung
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Solarpreis-Zyklen
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Politische Subventionsabhängigkeit
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Technologischer Wandel
Strategischer Kontext
Sollte Tesla 100 GW Solar wirklich umsetzen, wäre das ein klares Signal:
👉 Tesla transformiert sich weiter vom Automobilhersteller zur integrierten Energie- und Infrastrukturplattform.
In diesem Szenario erscheint ein zusätzlicher Equity-Wert von 20–50 Mrd. USD nicht unrealistisch – vorausgesetzt Skalierung, Nachfrage und Margenentwicklung verlaufen positiv.
Fazit
Die Morgan-Stanley-These ist strategisch nachvollziehbar:
Geopolitik, Lieferkettenkontrolle, KI-getriebene Energie-Nachfrage und Speicher-Synergien sprechen für ein langfristiges Solar-Engagement.
Ob die Investition ökonomisch voll aufgeht, hängt jedoch stark von Umsetzung, Technologiepfad und politischem Umfeld ab.
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