Tesla Model Y wird im September zum meistverkauften Auto der Schweiz

Tesla Model Y wird im September zum meistverkauften Auto der Schweiz

Tesla setzt seine starke September-Entwicklung in Europa auch in der Schweiz fort. Das Model Y kam im September 2026 auf rund 1.680 Neuzulassungen und war damit das meistverkaufte Auto des Landes – unabhängig von der Antriebsart.

Tesla setzt seine starke September-Entwicklung in Europa auch in der Schweiz fort. Das Model Y kam im September 2026 auf rund 1.680 Neuzulassungen und war damit das meistverkaufte Auto des Landes – unabhängig von der Antriebsart. Gleichzeitig erreichte Tesla als Marke rund 1.950 Neuzulassungen und belegte damit im Monatsranking den zweiten Platz.

Das Schweizer Ergebnis fügt sich in eine Reihe starker September-Zahlen aus mehreren europäischen Märkten ein. Auch in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Skandinavien konnte Tesla zuletzt deutlich zulegen. Europa entwickelt sich damit im dritten Quartal wieder zu einer wichtigen Stütze für Teslas weltweite Fahrzeugauslieferungen. Reuters berichtet ebenfalls von einer breiteren Erholung der Tesla-Zulassungen in Europa.

Model Y erreicht rund 7,7 Prozent des gesamten Neuwagenmarktes

Besonders bemerkenswert ist nicht nur der erste Platz unter den Elektroautos. Das Model Y setzte sich im September gegen sämtliche Pkw-Modelle auf dem Schweizer Markt durch – also auch gegen Benziner, Diesel und Hybride.

Mit rund 1.680 Neuzulassungen entfielen etwa 7,7 Prozent aller neuen Pkw in der Schweiz auf das Model Y. Rechnerisch war damit ungefähr jedes 13. neu zugelassene Auto ein Tesla Model Y.

Gegenüber September 2025 haben sich die Zulassungen des Elektro-SUV mehr als verdoppelt. Für Tesla ist das ein wichtiges Signal, denn die Schweiz gehört zu den europäischen Märkten mit einer vergleichsweise hohen Akzeptanz batterieelektrischer Fahrzeuge.

Kennzahl September 2026
Tesla Model Y rund 1.680 Neuzulassungen
Anteil am gesamten Neuwagenmarkt rund 7,7 %
Veränderung zum Vorjahr mehr als +100 %
Modellranking Schweiz Platz 1
Tesla insgesamt rund 1.950 Neuzulassungen
Markenranking Platz 2

Auffällig ist dabei auch, wie stark das Model Y Teslas Schweizer Geschäft dominiert. Von rund 1.950 Tesla-Neuzulassungen entfielen etwa 1.680 auf das Model Y. Das entspricht rechnerisch rund 86 Prozent aller Tesla-Neuzulassungen im September.

Tesla erreicht als Marke Platz zwei

Auch auf Markenebene fällt das Ergebnis außergewöhnlich stark aus. Mit rund 1.950 Neuzulassungen schaffte es Tesla im September auf den zweiten Platz des Schweizer Marktes.

Für einen Hersteller, der ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge anbietet und im Wesentlichen von Model 3 und Model Y getragen wird, ist diese Position bemerkenswert. Sie zeigt gleichzeitig, wie stark einzelne erfolgreiche Modelle die Rangliste in einem kleineren europäischen Automarkt verändern können.

Das Model Y bleibt dabei klar der wichtigste Wachstumstreiber. Tesla bietet das Fahrzeug in der Schweiz aktuell in mehreren Varianten an. Die Modellpalette reicht vom hinterradgetriebenen Basismodell bis zum Model Y Performance. Tesla nennt für das aktuelle Model Y RWD unter anderem 525 Kilometer WLTP-Reichweite, während das Performance-Modell mit 580 Kilometern angegeben wird.

Europa entwickelt sich für Tesla wieder deutlich besser

Die Schweizer Zahlen stehen nicht isoliert. Bereits in mehreren europäischen Ländern konnte Tesla im September deutlich bessere Ergebnisse erzielen.

Reuters meldete unter anderem ein Plus von 61,9 Prozent in Frankreich, 38,4 Prozent in Schweden und 24,8 Prozent in Spanien gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch in Norwegen und Dänemark legten die Tesla-Zulassungen zu. Von Januar bis August waren die Tesla-Neuzulassungen in EU, Großbritannien und EFTA bereits um 43,3 Prozent gestiegen.

Besonders stark fiel der September auch in Deutschland aus. Dort wurden 12.552 Tesla neu zugelassen. Das entsprach einem Marktanteil von 4,9 Prozent und einem Plus von rund 269 Prozent gegenüber September 2025.

Damit zeigt sich inzwischen ein breiteres Muster: Tesla konnte zum Ende des dritten Quartals nicht nur in einzelnen kleineren Märkten, sondern in mehreren wichtigen europäischen Ländern deutlich zulegen.

Das Model Y bleibt Teslas wichtigstes Fahrzeug

Die Entwicklung in der Schweiz verdeutlicht gleichzeitig, wie abhängig Teslas aktuelles Fahrzeuggeschäft weiterhin von Model 3 und Model Y ist.

Von den weltweit 486.532 Fahrzeugen, die Tesla im dritten Quartal 2026 auslieferte, entfielen 478.237 auf Model 3 und Model Y. Das entspricht mehr als 98 Prozent aller Auslieferungen.

In der Schweiz ist die Konzentration auf das Model Y im September sogar noch deutlicher. Mit einem Anteil von rund 86 Prozent an den Tesla-Neuzulassungen ist das SUV hier eindeutig das Zugpferd der Marke.

Diese Abhängigkeit ist einerseits eine Stärke: Tesla kann mit einem einzigen Modell in einzelnen Ländern an die Spitze des Gesamtmarktes fahren. Andererseits zeigt sie, wie wichtig es für das Unternehmen ist, die Attraktivität von Model 3 und Model Y durch kontinuierliche technische Updates hochzuhalten.

September bleibt ein besonderer Monat für Tesla

Bei der Einordnung der Zahlen sollte allerdings der typische Tesla-Auslieferungsrhythmus berücksichtigt werden. September ist der letzte Monat des dritten Quartals und damit traditionell einer der stärkeren Auslieferungsmonate.

Tesla konzentriert einen Teil seiner europäischen Fahrzeugübergaben auf das Quartalsende. Dadurch können die Monatszahlen erheblich schwanken.

Der erste Platz des Model Y bleibt davon unberührt. Für die längerfristige Bewertung des Schweizer Marktes ist jedoch entscheidender, ob Tesla das höhere Niveau auch im vierten Quartal halten kann.

Gerade die Oktober- und November-Zahlen werden deshalb zeigen, wie viel des September-Ergebnisses auf einen Quartalsende-Effekt zurückzuführen ist.

Starke Europa-Zahlen helfen Tesla auch global

Die europäische Erholung kommt für Tesla zu einem wichtigen Zeitpunkt. Weltweit lieferte das Unternehmen im dritten Quartal 486.532 Fahrzeuge aus und erreichte damit das drittbeste Quartal seiner Geschichte.

Gegenüber dem bisherigen Rekord von 497.099 Fahrzeugen aus Q3 2025 fehlten lediglich rund 10.500 Auslieferungen. Gleichzeitig wurde das Ergebnis erreicht, obwohl der frühere US-Steuervorteil von bis zu 7.500 US-Dollar für Elektroautos nicht mehr zur Verfügung stand.

Gerade deshalb gewinnen Märkte außerhalb der USA an Bedeutung. Starke Ergebnisse in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern können schwächere Entwicklungen in anderen Regionen zumindest teilweise kompensieren.

Model Y könnte auch von der aktuellen Modellpflege profitieren

Tesla entwickelt das Model Y derzeit international weiter. In der Asien-Pazifik-Region wurden zuletzt bei einigen Varianten verbesserte Beschleunigungswerte und technische Änderungen am Antrieb bekannt.

In Australien sollen zudem neue MY27-Fahrzeuge mit Vehicle-to-Load beziehungsweise Powershare eingeführt werden. Damit lässt sich die Fahrzeugbatterie erstmals bei entsprechend ausgestatteten neuen Model 3 und Model Y als Stromquelle für externe Geräte verwenden.

Ob und wann diese Hardwareänderungen auch für die Schweiz und den übrigen europäischen Markt übernommen werden, ist bislang nicht bestätigt.

Interessant ist jedoch, dass Tesla seine beiden Volumenmodelle aktuell in mehreren Regionen technisch aufwertet, anstatt auf ein klassisches großes Facelift zu warten.

Schweizer Kunden müssen auf FSD weiterhin warten

Bei einem anderen wichtigen Tesla-Thema unterscheidet sich die Schweiz allerdings weiterhin von einigen anderen Märkten. Tesla weist auf seiner Schweizer Website darauf hin, dass Full Self-Driving (Supervised) derzeit noch nicht verfügbar ist. Die Aktivierung hängt von der weiteren technischen Entwicklung und regulatorischen Zulassung ab.

Damit bleibt das Fahrzeuggeschäft vorerst der entscheidende Faktor. Die September-Zahlen zeigen, dass Tesla dafür zumindest aktuell keine FSD-Einführung benötigt, um mit dem Model Y hohe Marktanteile zu erreichen.

Fazit

Der September 2026 gehört für Tesla zu den bislang stärksten Monaten in der Schweiz. Rund 1.680 Neuzulassungen reichen dem Model Y nicht nur für die Spitze unter den Elektroautos, sondern für Platz eins über alle Antriebsarten hinweg.

Mit rund 7,7 Prozent Marktanteil entfiel ungefähr jedes 13. neu zugelassene Auto auf das Model Y. Tesla selbst erreichte mit rund 1.950 Fahrzeugen gleichzeitig Platz zwei unter den Automarken.

Noch wichtiger ist der europäische Kontext. Deutschland meldete im September ebenfalls außergewöhnlich starke Tesla-Zahlen, während auch Frankreich, Schweden, Spanien und weitere Märkte zulegten.

Damit entwickelt sich der September zunehmend zu einem der stärksten europäischen Tesla-Monate der vergangenen Jahre. Ob daraus eine nachhaltige Entwicklung entsteht oder das Ergebnis vor allem vom typischen Quartalsendspurt geprägt wurde, werden die Zulassungszahlen der kommenden Monate zeigen.

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